Preetz

A

Adam-Jessin-Weg
Der Adam-Jessin-Weg ist ein Nebenweg der Hermann-Lüdemann-Straße im Wohnpark Schwebstöcken.

Ahornweg
Der Ahornweg ist eine Ortsstraße und zweigt vom Ragniter Ring ab. Die Ahorne bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Rosskastaniengewächse.

Albert-Einstein-Straße
Die Albert-Einstein-Straße befindet sich auf der Wunderschen Koppel und führt von der Max-Planck-Straße zur Otto-Hahn-Straße.

Albrechtskoppel
Wohngebiet mit 24 Wohnungen, erbaut zwischen 1918 und 1939. Sie ist eine Ortsstraße und zweigt von der Pohnsdorfer Straße ab.

Allenstein
Der Landkreis Allenstein war ein Landkreis der preußischen Provinz Ostpreußen, der von 1818 bis 1945 bestand.

Allensteiner-Weg
ist ein Fußweg an der Königsberger Straße.

Alsen
Alsen ist eine dänische Insel in der Ostsee. Sie ist die achtgrößte Ostseeinsel Dänemarks mit einer Fläche von 312,22 km².

Alsener Weg
ist ein Verbindungsweg zwischen Sonderburger Straße und Ragniter Ring.

Altersheim
In Preetz gibt es drei Alters-bzw. Pflegeheime.
Das Haus am Kirchsee bietet für alleinstehende Personen und Paare ein Wohnen mit diversen Serviceleistungen an. Träger ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg.
Das Haus am Cathrinplatz ist ein Pflegeheim am Cathrinplatz, im Zentrum von Preetz. Es wurde 2019 eröffnet. Es bietet stationäre Pflege, aber auch Kurzzeitpflege an. Träger ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg.
Das Haus am Klostergarten ist für 212 Seniorinnen und Senioren ein Zuhause. Am 19. Juni 2023 wurde ein Erweiterungsbau feierlich übergeben. Träger dieses Hauses ist der Kreis Plön bzw. die Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen des Kreises Plön gGmbH.

Am Alten Amtsgericht
Straße zwischen Kirchenstraße und Güterstraße.

Am Fichtestadion
Hier entstand ein Baugebiet etwa ab 1946. Die Straße führt von der Kührener Straße zum Lohmühlenweg.

Am Hang

Nebenstraße vom Mühlenberg. Außerdem trägt der Verbindungsweg zwischen der Straße „Am Hang“ und der Straße „Rehwinkel“ den gleichen Namen.

Am Heidberg

Verlängerung der Wehrbergallee bis zur Schwentine. Ein kleiner Nebenweg führt die gleiche Bezeichnung.

Am Jahnplatz

Straße zwischen dem Lohmühlenweg und der Lindenstraße. Die Straße führt an den Sportplätzen der Friedrich-Ebert-Schule und dem PTSV-Sportplatz vorbei.

Am Klostergarten

Wohngebiet auf dem ehemaligen Gelände der Malzfabrik Donath. Erbaut 2015.

Am Krankenhaus
führt von der Klosterstraße zur Klinik Preetz.

Am Lanker See
Nebenstraße des Waldwegs. Sie endet am Lerchenweg.

Am Predigerseminar
Fußweg neben dem ehemaligen Predigerseminar. Er führt von der Kieler Straße zur Rastorfer Straße.

Am Schützenplatz
führt von der Kührener Straße bis zum Brunnenweg.

Am Wasserturm
führt vom Bergweg in Richtung Wasserturm.

AMEOS Klinikum Preetz
Im Jahr 2000 wurde das AMEOS Klinikum Preetz als Außenstelle der Klinik in Heiligenhafen gegründet. Zunächst befand sie sich in den Räumen der Klinik Preetz. Ein Neubau auf dem Gelände konnte im April 2017 eröffnet werden. Heute verfügt die Klinik über 53 vollstationäre und 18 teilstationäre Behandlungsplätze. Diese teilen sich auf in eine allgemeinpsychiatrische und eine gerontopsychiatrische Station, eine Kriseninterventionsstation, eine Tagesklinik und eine Psychiatrische Institutsambulanz.

Amselstieg
Führt von der Kührener Straße zum Kranichweg.
Die Amsel ist eine Vogelart aus der Familie der Drosseln.

Amtsgericht
1867 war in Preetz das Amtsgericht bereits tätig. Das Büro befand sich im Gasthaus Bruhns. Die beiden Richter erledigten ihre Amtsgeschäfte in erster Linie in ihren Wohnungen. Da jedoch dringend Amtsräume benötigt wurden, beschloss das Stadtverordnetenkollegium am 16. Dezember 1870 den Bau eines Rathauses, das gleichzeitig als Gerichtsgebäude genutzt werden sollte.1872 wurde das Rathaus eingeweiht. Zuletzt befand sich das Amtsgericht im heutigen Gebäude der Polizeistation an der Ecke „Gasstraße“ und „Am Alten Amtsgericht“. Im Zug einer Gerichtsreform wurde das Preetzer Amtsgericht aufgelöst und nach Plön verlegt.

An den Eichen
Straße zwischen dem Postfelder Weg und dem Haselbusch.

An der Bergbrauerei
Straße auf dem ehemaligen Gelände der Berg-Brauerei. Später befand sich dort die Konservenfabrik Jokisch Schnellgerichte GmbH, die1981 von der Erasco Firmengruppe aus Lübeck übernommen wurde und 1997 den Standort Preetz schloss. Heute befindet sich dort ein Wohngebiet. Ein Weg zum Wanderweg Kirchsee trägt den gleichen Namen.

An der Hörn
Fußweg von der Schwimmhalle bis zur Max-Planck-Straße neben dem Pfarrhaus der Kirchengemeinde.

An der Mühlenau
Straße zwischen Mühlenstraße und Platenstraße.

Angelsportverein
Der Angelsportverein Preetz und Umgebung e.V. wurde am 27. November 1929 in Preetz gegründet. Derzeit zählt der Verein ca. 400 Mitglieder. Geangelt wird in sechs Gewässern.

Anna-von-Buchwaldt-Weg
zweigt von der Stavenhagener Straße ab und befindet sich im Wohnpark Schwebstöcken.

Apenrade
Apenrade ist eine dänische Stadt in der Region Syddanmark mit 16.685 Einwohnern. Sie liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Flensburg.

Apenrader Straße
ist eine Nebenstraße des Ragniter Ring.

Apotheke
In Preetz befinden sich drei Apotheken. Die königlich-Privilegierte Apotheke in der Kirchenstraße, die Löwen-Apotheke als Teil des Gesundheitszentrums Preetz und die Schwentine-Apotheke, beide am Markt.

Arbeiter-Samariter-Bund
Der Arbeiter-Samariter-Bund Ortsverband wurde 1921 in Preetz gegründet. 1953 erfolgte eine Neugründung. Schwerpunkte der Ausbildung waren Erste-Hilfe-Kurse, Krankenhauspflege, Katastrophenschutz und Transportsamariter. 1983 konnte der Neubau in der Wakendorfer Straße bezogen werden. Heute betreibt der ASB in Preetz hauptsächlich einen mobilen Mahlzeitendienst.

Arbeiterwohlfahrt (AWO)
Der Ortsverein Preetz wurde 1925 gegründet. 1933 verweigerte die Arbeiterwohlfahrt den Beitritt zur Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt. Daraufhin wurde die AWO im gesamten Reich aufgelöst und ihr Vermögen beschlagnahmt. 1946 erfolgte in Preetz die Neugründung. Seit 1928 wurden durch die Arbeiterwohlfahrt Liegekuren für Kinder durchgeführt. 1948 wurden diese Erholungsmaßnahmen für Kinder wieder aufgenommen. Ziel war es, unterernährte Kinder zu stabilisieren. Durch Verpflegung, Spiele, Vorlesen, Singen und Ruhe sollte sich die körperliche Situation verbessern.  Die Bürgerbegegnungsstätte in der Klosterstraße konnte am 03.12.1983 eröffnet werden. Zu Ehren der Mitbegründerin und langjährigen ersten Vorsitzenden des Ortsvereins Preetz wurde die Bürgerbegegnungsstätte im Jahr 2000 in „Luise Bock Haus“ umbenannt.

Armenkoppel
Auf der früheren „Armenkoppel“ befinden sich heute die Kliniken und die Gebäude des Berliner Ring.

ASB -> Arbeiter-Samariter-Bund


AufTakt
Der Chor AufTakt ist ein Kurs der VHS Preetz e.V. Informationen der jeweiligen Webseiten weisen darauf hin, dass der Chor seit 30 Jahren besteht. Die Musikstile des Chores umfassen u.a Swing, Gospel, Pop, Schlager, Volkslieder aus unterschiedlichen Ländern und klassische Chorstücke.

Aukamp
Nebenstraße vom Hohenkamp.

AWO -> Arbeiterwohlfahrt.

AWO-Bildungscampus
Staatlich anerkannte Pflegeschule für Aus-, Fort- und Weiterbildung für Pflegeberufe.

B

B 76
Die Bundesstraße 76 führte bis zum Jahr 2004 direkt durch Preetz. Am 13. Juni 2004 wurde die B 76 Umgehungsstraße eröffnet. Seitdem wird der Straßenverkehr von Kiel nach Plön, Eutin und Lübeck an Preetz nördlich vorbeigeführt.

Baasberg
Verbindungsstraße zwischen Brunnenweg und Ihlsol.

Bäckergang
Fußweg zwischen der Löptiner Straße und der Kührener Straße.

Backwiese
Fußweg zwischen Ellhornshörn und der Schwentine.

Badeanstalt
1887 wurde in Preetz auf einem Ponton im Kirchsee hinter der Stadtkirche eine Badeanstalt eröffnet. Im Winter 1901 sackte dieser Ponton ab. Im Sommer des gleichen Jahres erfolgte eine Neueröffnung. Diese neue Anstalt wurde auf Pfosten begründet.

Badestellen
1871 wurden von der klösterlichen Obrigkeit zwei Badestellen am Lankersee und Postsee eingerichtet. Daraufhin war an anderen Stellen der Seen, der Schwentine und der Poretzaue das Baden verboten.

Bahnhof
Der Bau der Eisenbahnlinie und des Bahnhofes erfolgte in den Jahren 1864-1866. Am 31. Mai 1866 wurde die Bahn von Kiel nach Ascheberg dem Verkehr übergeben.

Bahnhofshotel
gegenüber dem Rathaus befindet sich das ehemalige Bahnhofshotel, das bereits 1871 an dieser Stelle stand. Heute sind dort Dienststellen der Stadtverwaltung und der Ratssaal untergebracht.

Bahnhofstraße
1865 wurde die Bahnhofstraße zunächst als Sandweg gebaut, um eine Verbindung vom Markt zum Bahnhof zu schaffen. 1899 erhielt die Bahnhofstraße neben der Gasstraße die erste Kanalisation der Stadt. Führte die Straße in früheren Zeiten vom Markt direkt zum Bahnhof, so endet sie heute an der Eiche vor dem Rathaus.

Bargkoppelweg
ein kleiner Weg im Gewerbegebiet Wakendorf.

Beekengrund
Nebenstraße der Wilhelm-Raabe-Straße.

Beig, A.,
Fleckenvorsteher, Bürgermeister von 1854–1858

Benediktinerinnen
Benediktinerinnen sind Ordensfrauen, die nach der Regel des hl. Benedikt leben.

Berg-Brauerei
Am 12.05.1891 beantragten der Kaufmann Eduard Schmidt (Geb. 26.09.1863 in Kiel, † 1930 in Preetz) und der Kaufmann Johannes Jaeger die Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Brauerei. 1891/92 wurden die Brauereigebäude errichtet. Am 24.10.1891 nahm die Gesellschaft unter dem Namen Berg-Brauerei ihre Tätigkeiten auf. 1951 beendete die Brauerei nach 60 Jahren ihre Tätigkeiten.

Bergweg
Verbindungsstraße zwischen Hinter dem Kirchhof und dem Truberg.

 

Berliner Ring
Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Die Stadt hat etwa 3,8 Millionen Einwohner.

Bernstorffstraße
Die Bernstorffstraße ist eine Nebenstraße der Tapastraße. Gewidmet ist sie Fanny Gräfin von Bernstorff, einer Preetzer Zeichnerin und Kinderbuchautorin (1.9.1840 – 30.10.1930). Sie besuchte um 1860 die Kunstakademie in Dresden. Nach dem Tod ihrer Mutter 1870 trat sie als Schulfräulein in das Preetzer Kloster ein. Ein Jahr später wurde sie Konventualin. Sie hat eine Reihe Kinderbücher geschrieben, die sie selbst illustrierte.

 

Berufliches Gymnasium
(Berufsbildungszentrum Plön). Schwerpunkte sind Gesundheitsförderung (Ernährung), Business, Management (Wirtschaft) und Sozialpädagogik PLUS.

Besetzung
Am 9. Mai 1945 wurde Preetz von schottischen Einheiten besetzt.

Birkenweg
Die Birken bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse. Das Wort Birke ist auf einen Begriff im Indogermanischen zurückzuführen und bedeutet in Anspielung auf die helle Rinde so viel wie „glänzend, schimmernd“. 

Bismarckplatz
1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg war ein deutscher Politiker und Staatsmann. Von 1862 bis 1890 war er Ministerpräsident in Preußen, von 1867 bis 1871 zugleich Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes. Von 1871 bis 1890 war er erster Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte. Bismarck gilt als Vollender der deutschen Einigung und als Begründer des Sozialstaates der Moderne.

Blandford
Blandford Forum ist ein Ort in der Grafschaft Dorset in England. Blandford Forum liegt 25,6 km von Dorchester entfernt und ist seit 1979 eine Partnerstadt von Preetz.

Blandfordhalle
Mehrzweckhalle neben der Theodor-Heuss-Gesamtschule. Blandford Forum (kurz Blandford) ist eine südenglische Kleinstadt mit rund 10.000 Einwohnern. Die Freundschaft zwischen Preetz und Blandford begann Anfang der 1960er Jahre und mündete 1979 in eine offizielle Städtepartnerschaft.

Blandfordweg
Fußweg zwischen dem Birkenweg und der Blendfordhalle.

Blasorchester -> PTSV-Blasorchester

Blaues Kreuz
 in der Evangelischen Kirche, Ortsgruppe Preetz. Hilfen für suchtkranke Menschen.
1877 wurde in Genf der erste Blaukreuz-Verein gegründet. Alle Gründungsmitglieder verpflichteten sich zur Alkoholenthaltsamkeit. In Anlehnung an das kurz zuvor gegründete Rote Kreuz verglichen sich die Gründungsmitglieder mit Sanitätern, die sich auf den Kampfplatz des Lebens begaben, um die Opfer der Trunksucht und des Wirtshauslebens zu retten. Daher das Symbol des Kreuzes. Die Farbe Blau war seit jeher die Farbe der Abstinenzbewegungen im angelsächsischen Raum.
1885 erfolgte die Gründung des ersten deutschen Blaukreuz-Vereins in Hagen/Westfalen. Heute ist das Blaue Kreuz Deutschland als Fachverband Mitglied im Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im diakonischen Werk der evangelischen Kirche und Mitglied der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. In 15 Landesverbänden arbeiten rund 360 Gruppen und Vereine mit ca. 20.000 Gruppenteilnehmern.

Böhlk, Christoph
(1891-1917) pflanzte den Heidberg an. Ein Gedenkstein erinnert an ihn.

Böhmkrützweg
Nebenstraße zwischen der Wilhelm-Raabe-Straße und der Straße Hinter dem Kirchhof. Zwischen „Hinter dem Kirchhof „und Thomas-Mann-Straße ist nur eine Nutzung als Fußweg möglich.

Böttchersteg
Fußweg zwischen Wakendorfer Straße und Schwentinestraße. Ein Teil des Weges führt durch den Harderpark. Böttcher stellen Holzgefäße her, vor allem Bütten und Fässer. Der Beruf war, bevor Fässer industriell hergestellt werden konnten, sehr gefragt.

Brandenburger Platz
Brandenburg umschließt in seinem Zentrum die deutsche Hauptstadt Berlin und bildet mit ihr gemeinsam die europäische Metropolregion Berlin/Brandenburg, in der rund sechs Millionen Menschen leben. Mehr als ein Drittel der Fläche Brandenburgs wird von Naturparks, Wäldern, Seen und Wassergebieten eingenommen. Der Brandenburger Platz ist auf der Glindskoppel zu finden.

Brandgilde
Als Brandgilde bestand ein Zusammenschluss heimischer Männer bis in die Zeit der lutherischen Reformation. 1442 stiftete die Gilde eine Vikarie am St. Katharinenaltar der Fleckenskirche. Einen Brandschutz, wie wir ihn heute kennen, gab es zu jener Zeit nicht. Häuser waren eng aneinandergebaut und bestanden sehr häufig aus Holz. Ein ausbrechendes Feuer führte sehr häufig zu einer Brandkatastrophe. So erging es im Jahre 1552 dem Flecken Preetz, der durch einen großen Brand fast vollständig vernichtet wurde. Die Einwohner hatten in einer solchen Situation keine Chance, einen Großbrand löschen zu können, zumal ein Ledereimer, in dem das Löschwasser in einer Menschenkette zur Brandstätte transportiert wurde, dass hauptsächlich Mittel zur Brandbekämpfung war.

Brauerei
In Preetz gab es mehrere Brauereien, die vornehmlich für den Hausgebrauch lieferten.  Schwerpunkt der Kundschaft kam aus der Nachbarschaft. Die Brauereien gehörten Friedrich Voss, E.F. Burow, J.C.H. Donath und H. Semper.

Brauereiallee
Fußweg in den Wehrberg Richtung Ehrenmal.

Bredeneeker Chaussee
Die Bredeneeker Chaussee begann an der Wakendorfer Straße Abzweigung Rethwischer Weg und führte bis zum Ortsende in Höhe Wakendorf. Im Rahmen einer Umbenennung in Wakendorfer Straße verschwand dieser Straßenname.

Breslauer Straße
Breslau ist eine Stadt an der Oder im Westen Polens. Breslau ist mit Ihren ca. 640.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Polen. 

Brockmann, Tim, (CDU),
Bürgermeister seit 2023

Brücke Schleswig-Holstein gGmbH
die Brücke Schleswig-Holstein entstand im Zuge der deutschen Psychiatriereform. Anfang der siebziger Jahre erfolgte durch die Bundesregierung eine Bestandsaufnahme der psychiatrischen Anstalten. Mängel und Notstände in der Versorgung wurden deutlich. Die Idee der gemeindenahen psychiatrischen Betreuung führte dazu, dass Mitarbeitende psychiatrischer Einrichtungen, engagierte Bürger und Angehörige Hilfsvereine gründeten.
In Preetz verfügt die Brücke Schleswig Holstein gGmbH über folgende Angebot;
Psychiatrische Institutsambulanz
Psychiatrische Institutsambulanzen dienen der Behandlung von Patienten, die wegen Art, Schwere oder Dauer ihrer Erkrankung oder wegen zu großer Entfernung zu geeigneten Ärzten auf die Behandlung durch diese Krankenhäuser angewiesen sind. Tagesklinik
Die Tagesklinik erreicht die Behandlung psychischer erkrankter Menschen in zwei völlig unterschiedlichen Milieus – dem der Klinik und dem des Lebensalltags.
Wohnhaus
Gemeinschaft, Verpflegung, ein eigenes Zimmer, Begleitung und Hilfe im Alltag.

Brunnenweg
Der Brunnenweg ist die Fortsetzung der Seestraße bis zum Schützenplatz. Den Namen hat die Straße von einem dort befindlichen Brunnen, der allerdings nicht mehr aktiv ist.

Bubert, Ingo
I. Bubert (*09.10.1935, † 11.01.2021) war von April 1965 bis Januar 1998 Lehrer für Deutsch und Geschichte am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Preetz. Später erwarb er die zusätzliche Lehrerlaubnis für das  Fach Wirtschaft/Politik. Als Oberstudienrat trat er 1998 in den Ruhestand.
Er gehörte von 1972 bis 2011 der Gemeindevertretung in Schellhorn, seinem Wohnort, als Vorsitzender der SPD-Fraktion an. Sein kulturelles Engagement zeigte sich darin, dass er u.a. Initiator der Dr.-Johanna-Brandt-Gesellschaft war. Von 1996 bis 2020 war er Vorsitzender dieser Gesellschaft. Seine enge Verbundenheit mit der plattdeutschen Sprache führte ihn zur Niederdeutschen Gilde Preetz. 17 Jahre war er  deren langjähriger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender. Als „Nachtwächter Otto Wachsam“ führte er in Preetz zwölf Jahre lang wöchentlich viele Besuchergruppen an interessante Orte der Stadt. Diese Stadtführungen erfreuten sich großer Beliebtheit. Auch war er langjähriger Leiter der Preetzer Volkshochschule. Im Januar 2020 wurde er mit dem Bürgerpreis der Stadt Preetz für sein kulturelles Engagement ausgezeichnet. 1989 wurde ihm vom damaligen Ministerpräsidenten Björn Engholm die Schleswig-Holstein-Medaille überreicht. 2002 ehrte ihn seine Heimatgemeinde mit dem Schellhorner Ehrenteller. Auch wirkte er als Historiker und Buchautor. An diversen Chroniken war er beteiligt. Sein Buch „Schlösser und Herrenhäuser in Ostholstein erschien 1989.

Buchenweg
Buchen sind sommergrüne Bäume, die bis zu 40 m Höhe wachsen können.

Buchwaldt, Anna von
Anna von Buchwaldt war von 1484 bis 1508 Priörin des Klosters Preetz. Sie verfasste mit dem Buch im Chore eine wichtige Quelle zur Geschichte nicht nur des Preetzer Klosters. Nach ihrer Amtszeit lebte sie als einfache Nonne im Kloster weiter.

BUND
Der BUND betreibt in Preetz eine Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstelle.

Bündnis90/Die Grünen
Politische Partei.

BürgerGemeinschaft Preetz
Die BürgerGemeinschaft wurde von Preetzer Bürgerinnen und Bürgern, die unzufrieden mit der Kommunalpolitik vor Ort waren, gegründet. Ziel der Gemeinschaft ist, unabhängig von parteipolitischen Vorgaben qualitative Verbesserungen der Lebensverhältnisse in Preetz durch aktive Mitarbeit in der Kommunalpolitik zu erreichen.

Bürgerstiftung
Die Stiftung dient der Förderung des Gemeinwohls in Preetz. Sie soll das Gemeinwesen stärken und lokale Innovationskräfte mobilisieren. Gegründet wurde sie am 7. September 2011. Die Stiftung ist offen für Privatpersonen, Unternehmen und anderen Institutionen, die sich für gemeinnützige Zwecke in Preetz finanziell engagieren möchten.

Bus
Am Mittwoch, dem 04. Mai 1955 wurde in Preetz der Stadtomnibusverkehr durch die Firma Paul Lemcke aufgenommen. Heute wird der Busverkehr innerhalb der Stadt durch die Verkehrsbetriebe Kreis Plön durchgeführt.

Bus-Bahnhof
In Preetz trägt der Bus-Bahnhof die Bezeichnung ZOB für Zentraler Omnibus Bahnhof. Ein ZOB ist eine größere Haltestellenanlage. Der ZOB befindet sich neben dem Bahnhof. Von hier starten die Stadtbuslinien. Auch überregionale Linien fahren den ZOB an.

Busch, Wilhelm
Wilhelm Busch (* 14. April 1832, † 09.Januar 1908) war ein Dichter und Zeichner.

Buschstraße
Straße zwischen Torrundstraße und Böhmkrützweg.

C

Callisen, Christian (1742-1836)
arbeitete als Obergerichts-Advokat in Glückstadt und errichtete eine Stiftung für mittellose, begabte Schüler an der Glückstädter Gelehrtenschule.

Callisen, Hinrich (1740-1824)
war Professor für Chirurgie in Kopenhagen.

Callisen, Johann Leonhard (1695-1759)
war Preetzer Pastor und Klosterprediger. Er galt als äußerst beliebter, vorbildlich und gebildeter Seelsorger. Er baute mit Unterstützung des Adels das Haus in der Kirchenstraße, das die Inschrift „soli deo gloria“ trägt und noch heute steht. Er hatte 11 Kinder.

Callisen, Johann Leonhard (1738-1806)
war General-Superintendant für Holstein.

Capybaras e.V.
Am 25.04.2012 wurde der Wassersportverein gegründet. Speziell ist der Verein für Sportlerinnen und Sportler mit dem Schwerpunkt Drachenbootrennen ausgerichtet.

Carl-Friedrich-Gauß
Johann Carl Friedrich Gauß * 30. April 1777 in Braunschweig, Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel; † 23. Februar 1855 in Göttingen, Königreich Hannover) war ein deutscher Mathematiker, Statistiker, Astronom, Geodät, Elektrotechniker und Physiker.

Carl-Friedrich-Gauß-Straße
verläuft parallel zur Pohnsdorfer Straße zwischen der Max-Planck-Straße und der Otto-Hahn-Straße.

Castöhlenweg
Nebenstraße, die vom Ihlsol zum Freibad Lankersee führt. Dort befinden sich das Friedrich-Schiller-Gymnasium, die Theodor-Heuß-Realschule, das Kanuheim, Blandfordhalle und Redwood Halle.

Catharina Faustes e.V.
Der Verein betreibt offene Mädchenarbeit und einen Mädchentreff.

Cathrinplatz
1968 wurde der Cathrinplatz im Zentrum der Stadt als Parkplatz gebaut. In späteren Jahren erfolgte ein Umbau zum Multifunktionsplatz für diverse Veranstaltungen.

CDU
Der CDU-Ortsverband Preetz ist eine politische Partei. Gegründet wurde der Ortsverband Preetz 1948.

Christus Erlöser-Kirche
Die 1952 als Notkirche errichtete und 1989 umgebaute Christus Erlöser-Kirche ist das Zentrum des katholischen Gemeindelebens in Preetz. Der Kirchraum hat 120 Sitzplätze. 1998 erhielt die Kirche eine Orgel. 2009 wurde die Kirche, die bis dahin selbständig war, zur neuen Pfarrei St. Antonius von Padua, Plön zusammengeschlossen. Seit 2018 gehört Preetz zu einer der fünf Gemeinden der Pfarrei St. Vicelin Eutin.

Circus-Museum
Das erste Circus-Museum in Deutschland wurde am 15. Oktober 1974 in der Mühlenstraße 14 eröffnet. Es entstand aus der Privatsammlung des Fernsehjournalisten und Circusfreund Friedel Zscharschuch. In dem ehemaligen Bürgerhaus war die Sammlung auf zwei Etagen mit 316 qm in 22 Abteilungen untergebracht. Gezeigt wurden Bilder, Plakate, Kostüme, Requisiten und Modelle. Ab 1990 betrieb der Verein der Freunde und Förderer des Circus-Museums Preetz die Ausstellung. Das Museum war in Westeuropa das Einzige dieser Art. Ein zweites Museum gab es zu jener Zeit nur in Leningrad. Am 24 Oktober 2010 schloss das Museum seine Tore. Einer der Gründe waren Unstimmigkeiten zwischen dem Förderverein und  der Stadtverwaltung. Diese war nicht in der Lage einen neuen Standort für das Museum zur Verfügung zu stellen. Nach 36 Jahren in Preetz zog das Museum in das Circusmuseum der Stadt Magdeburg um. Dort stand dem Museum eine umgebaute Stadtvilla zur Verfügung. Die feierliche Übergabe der Sammlung Preetz erfolgte am neuen Standort am 28. März 2012.

D

Dales, John
Town Major von 1945 – 1945. John Dales war nach Kriegsende Stadtkommandant in Preetz. Aufgrund der militärischen Besatzung konnte der Bürgermeister der Stadt in vielen Fällen nur dann Entscheidungen fällen, sofern diese vom Stadtkommandanten genehmigt wurden.

Damaschkestraße
Nebenstraße zwischen dem Seeblick und der Wehrbergallee.

Dänenkamp
(Gefechtsfeld um 1170 zwischen Dänen und Holsteinern). Nebenstraße der Kieler Straße. Dort befinden sich die Feuerwehrzentrale und die Rettungswache des Rettungsdienstes Kreis Plön.

Danziger Straße
Danzig (auf Polnisch Gdańsk) ist eine Hafenstadt an der Ostseeküste Polens. Mit über 470.000 Einwohnern ist Danzig die sechstbevölkerungsreichste Stadt des Landes. Zusammen mit der industriell geprägten Hafenstadt Gdynia (Gdingen) und dem Erholungsort Sopot (Zoppot) bildet Danzig das Zentrum der Metropolregion Dreistadt. Im gesamten städtisch geprägten Ballungsraum Danzig leben mehr als 1,2 Millionen Menschen. Die Danziger Straße erhielt um 1951 eine kleine Gruppe von 22 Häusern.

Demmin, Björn,
Bürgermeister 2015 – 2023

Diakonisches Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg GmbH
Das Diakonische Werk bietet eine Vielzahl an Beratungs- und Begegnungsmöglichkeiten an. So finden sich Lebens- und Paarberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung, Behördenlotsen, Praxis ohne Grenzen, ein Café, Heilpädagogische Ambulanz, Streetworker u.v.m. unter einem Dach.

Diercks, Johann Albrecht
Bürgermeister von 1872 bis 1884

DLRG Preetz e.V.
Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Preetz e.V. Der Ortsverein wurde am 14. Mai 1949 gegründet. Aufgabe der DLRG ist die Schaffung und Förderung aller Einrichtungen und Maßnahmen, die der Bekämpfung des Tods durch Ertrinken dienen.

Dorfstraße
Die Dorfstraße führt durch den Stadtteil Wakendorf.

Doppeleiche
Vor dem Bahnhofsgebäude wurde 1898 eine Doppeleiche zur Erinnerung an die 50jährige Wiederkehr der Erhebung Schleswig-Holsteins 1848 gepflanzt.

Dörfer, Johann Friedrich August (1766-1827)
D. war Pastor an der Heiligengeistkirche in Altona und wurde 1799 Diakon in Preetz. 1821 war er Mitbegründer der Preetzer Spar- und Leihkasse.

Dr. Peters, Gustav
Sanitätsrat Dr. med. Gustav Peters (*19.05.1857 † 08.09.1938) hatte seine Praxis am Markt. Er wurde auch leitender Arzt am Krankenhaus. 1929 trat er nach 42 Jahren im Amt von der Leitung des Krankenhauses zurück.

Dr.-Johanna-Brandt
Dr. Johanna Brandt (* 09.06.1922 † 10.02.1996) wurde in Preetz geboren. 1951 entdeckte sie bei Ausgrabungen auf der Schwentinenhöhe ein Urnengräberfeld aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert.  Ferner fand sie u.a. alte Keramik im Kirchsee. Die Archäologin gab Volkshochschulkurse und gründete das Heimatmuseum mit.

Dr.-Johanna-Brandt Gesellschaft
Die Gesellschaft organisiert Vorträge und Exkursionen zu archäologischen Ausgrabungsstätten.

Dr.-Peters-Gang
Fußweg zwischen dem Hufenweg und der Platenstraße. Der Weg ist dem Arzt Dr. med. Gustav Peters gewidmet.

Drillerbrücke
die Drillerbrücke ist eine Fußgängerbrücke über die Schwentine. Über sie gelangt man von der Lange Brückstraße zum Kirchseewanderweg in Richtung Heidberg.

Drillers Gasthof
Der Gastwirt August Tiedemann kaufte das Lokal 1919 von der Stadt Preetz. Der Gasthof wurde zum Hotel erweitert. Auf der Seite zum Kirchsee wurden Terrassen gebaut, die einen eindrucksvollen Blick auf den Kirchsee ermöglichten. 1997 wurde Drillers Hotel abgerissen. Heute befindet sich dort eine Seniorenwohnanlage.

DRK Preetz
Deutsches Rotes Kreuz, Ortsgruppe Preetz. 1947 wurde der Ortsverein neu gegründet.  Im Oktober wurde ein Erste-Hilfe-Kurs für Männer durchgeführt. Erste gemeinsame Veranstaltungen der weiblichen und männlichen Bereitschaften erfolgten 1948. 1951 übernahm das DRK-Krankentransporte. Die Ortsgruppe Preetz verfügt heute über eine Bereitschaftsgruppe mit ehrenamtlichen Sanitätern. Ferner organisiert sie die jeweiligen Blutspendetermine in Preetz.

Drosselweg
Der Drosselweg ist eine Nebenstraße der Kührener Straße und des Zappenweg. Die Drosseln sind eine artenreiche Vogelfamilie aus der Ordnung der Sperlingsvögel.

Druckerstraße
Straße zur Druckerei der Evers-Frank-Gruppe. Die Frank Druck GmbH & Co KG wurde 1957 als Buchdruckerei gegründet. Heute ist sie eine der größten Druckereien in Norddeutschland und einer der größten Arbeitgeber in der Stadt.

Düppeler Weg
benannt nach den Düppeler Schanzen, einer dänischen Wehranlage bei Düppel in Südjütland. Sie wurden am 18. April 1864 von den Preußen unter Prinz Friedrich Karl erstürmt.

E

Ehrenmal
Das Ehrenmal befindet sich im Wehrberg. Zur Feier des 25. Regierungsjubiläums des Kaisers wurde ein 20 Tonnen schwerer Findling im Wehrberg aufgestellt. Erweitert wurde die Anlage zu Ehren der Preetzer Gefallenen im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918. Acht Säulen mit den Namen von 257 Toten umrahmen den Findling. Die Einweihung des Ehrenmals erfolgte am 20.11.1921.

Einstein, Albert
Albert Einstein ist einer der bedeutendsten Physiker und gilt weltweit als einer der bekanntesten Wissenschaftler der Neuzeit. Seine Forschungen veränderten maßgeblich das zuvor geltende Weltbild nach Isaac Newton. Er wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Am 18. April 1955 starb er in Princeton, New Jersey (USA).

Ella-Brumm-Straße
Ella Brumm wurde 04.12.1897 als Ella Hirsch in Kiel geboren. Sie war Halbjüdin und arbeitete als Stenotypistin im Unternehmen Brumm, einer Fachfirma für Saatgut, Kohlen, Dünge- und Futtermittel. Aufgrund der Unterstützung einiger Mitarbeiter der Firma konnte sie einer Deportation in ein Konzentrationslager entkommen. Sie starb am 24.11.1960.

Ellhornshörn
niederdeutsch für Fliederbeerwinkel. Wohngebiet mit 24 Wohnungen, erbaut zwischen 1918 und 1939. Eine Nebenstraße der Wakendorfer Straße.

Engel, Peter Heinrich
Bürgermeister 1884-1894

Erlengrund
Nebenstraße vom Ragniter Ring.

Evangelische Jugend Preetz
Die evangelische Jugend bieten diverse Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche an. Zur evangelischen Jugend gehören die Pfadfinder und die Vogelschutzgruppe.

Evangelischer Kindergarten „Ein Garten für Kinder“ -> Kindergarten

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Preetz
die Verwaltung der kirchlichen Belange in Preetz, wie z.B. Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Veranstaltungen.

EversFrank Gruppe -> Frank Druck.

Ewoldtbrücke
Die Walter-Ewoldt-Brücke wurde am 8. September 1954 eingeweiht. Sie ist eine Fußgängerbrücke, die über die Bahnlinie Preetz – Plön führt und den Fußweg zwischen Birkenweg und Strandbad Lanker See verbindet. Dr. Walter Ewoldt (1874-1958) war Amtsgerichtsrat, Autor des Werkes „Auf dem Wege zur Lösung der Gross-Hamburg-Frage“: Pläne zu einem einheitlichen Hafenbauprogramm Hamburgs und Preußens und eine Hafengemeinschaft… und Förderer des Wanderns in Schleswig-Holstein.

F

Fachmarktzentrum
Das Fachmarktzentrum befindet sich im Hufenweg, auf dem ehemaligen Gelände der Fleisch- und Wurstwarenfabrik Schön.

Fachschule für Sozialpädagogik
(Berufsbildungszentrum Plön)

Fähre e.V., Die –
Verein für Angehörige und Freunde psychisch kranker Menschen in Preetz und Umgebung e.V.

Fannistift
1883 von der Gräfin Fanny Reventlou und anderen Klosterdamen errichtet. Zweck des Kinderheims, zu jener Zeit als Anstalt bezeichnet, war schulpflichtigen Mädchen bei ausreichender Verpflegung und Aufsicht, „nach Möglichkeit ein gutes christliches Elternhaus zu ersetzen. Die Mädchen wurden betreut, verpflegt, erhielten Hilfe bei den Schularbeiten, gingen von dort zur Schule und erhielten Anleitungen zu Haus- und Handarbeiten. Heute befindet sich in dem Gebäude der städtische Kinderhort.

Färberstraße
Nebenstraße der Kührener Straße. Das heutige Wohngebiet befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Straßenbaufirma Walter Kaiser.

FDP-Ortsverband Preetz
Politische Partei. Der Ortsverband wurde 1955 gegründet.

Feddersen, Claus,
Bürgermeister 1981 – 1990

Feldmannsplatz
Zwischen der Kirchenstraße und der Kührener Straße. Dort befindet sich auch die erste Schusterjunge

Feldstraße
Nebenstraße zwischen der Kührener Straße und dem Birkenweg.

Ferkelmarkt
 wurde früher an jedem Samstag auf dem Markt vor dem Haus des Gastwirts Wrigge angehalten.

Finnenhaussiedlung
Die Finnenhaussiedlung, auch Finnensiedlung genannt, wurde im Jahr 1942 erbaut. Die Gebäude bestanden aus Holz. Die Konstruktion bestand aus vorgefertigten Teilen, die in Finnland hergestellt wurden. Die Häuser sollten Wohnraum für die Arbeiter der Kieler Werften schaffen, da in Kiel viele Wohnungen den Bomben zum Opfer fielen.

Flecken Preetz
im Oktober 1866 erfolgte in Preetz die Einführung eines Fleckenstatus, der vom Oberpräsidenten genehmigt wurde. Damit war der erste Schritt auf dem Weg zur vollen Selbstverwaltung erfolgt. Am 30. April 1870 erfolgte die Erhebung des Fleckens Preetz zur Stadt.

Fliederweg
Nebenstraße des Postfelder Weg.

Förderverein des Technischen Hilfswerkes Preetz e.V.
Der Förderverein des THW unterstützt die Arbeit des THW Ortsverbandes und seiner Helfer durch Beschaffung von Ausstattung und Geräten. Der Förderverein wurde am 3. Juni 1981 gegründet.

Forum>7 e.V. – Unternehmer vor Ort
Forum > 7 ist ein lokales Netzwerk kleinerer und mittlerer Unternehmen, die sich gegenseitig helfen und unterstützen. Die Kooperation umfasst alle Branchen.

Frank Druck
Die Firma Frank Druck wurde 1957 von Adolf Frank gegründet und ist heute einer der größten Arbeitgeber in Preetz. Bevor der Firmensitz in das Gewerbegebiet Wakendorf verlegt wurde, befand sich die Druckerei in der Kieler Straße. 1993 erfolgte der Zusammenschluss mit der Firma Evers Druck aus Meldorf. Seitdem trägt die Firmengruppe den Namen Eversfrank. Zu ihr gehören Druckereien in Preetz und Meldorf, sowie ein Aufforstungsunternehmen, eine Spedition und Vertriebseinheiten in den Niederlanden, Skandinavien und Frankreich.

Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt Kiel
Beratungs- und Fachstelle bei Gewalt an Mädchen und Frauen im Kreis Plön
Hier erhalten Frauen und Mädchen Beratung und Unterstützung. Eine Beratungsstelle ist in Preetz erreichbar.

Frauenhaus Kreis Plön e.V.
Das Frauenhaus bietet Schutz, Hilfe und Beratung für Frauen, die von Gewalt betroffen sind.

Freibadeanstalt
1935 wurde an der Einmündung der Mühlenau eine Freibadeanstalt mit einem etwa 150 m langen Sandstrand und einem Umkleidehäuschen eröffnet. Heute befindet sich in dem Bereich die Schwimmhalle.
Eine weitere Möglichkeit in einem Preetzer See zu baden, befindet sich am Lanker See. Die Badestelle verfügt über eine Liegewiese, einen kleinen Sandstrand, einen angrenzenden Spielplatz, eine Minigolfanlage und einen Grillplatz. Ein Kiosk mit Restauration befindet sich ebenfalls dort.

Freie Schule Leben und Lernen e.V.
Die Freie Schule Leben und Lernen e.V. ist eine Freie Alternativschule, die sich an die Pädagogik Maria Montessoris und Rebeca und Mauricio Wild orientiert. Sie ist als Grund- und Gemeinschaftsschule mit integriertem Kindergarten eine Ersatzschule mit staatlicher Genehmigung.

Freie Turnerschaft Preetz von 1897 e.V.
Die Freie Turnerschaft wurde von 15 Gründungsmitgliedern im Jahr 1897 mit dem Ziel, sich „körperlich zu ertüchtigen“ gegründet. Heute verfügt der Verein über ein Sportheim mit mehreren Kegelbahnen, 3 Tennisplätzen und einem Rasensportplatz.  Sehr erfolgreich ist die Abteilung „Boxen“.

Freie Wählergemeinschaft Preetz (FWG)
Die Freie Wähler Gemeinschaft Preetz bezeichnet sich als parteiunabhängig, sachorientiert und bürgerfreundlich. Sie ist in der Kommunalpolitik der Stadt Preetz aktiv.

Freiwillige Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr wurde am 15. Juli 1875 gegründet. Die Mitglieder dieser Wehr stammten vermutlich aus der zehn Tage vorher aufgelösten Turnerfeuerwehr.

Frenssenstraße
2009 wurde die Frenssenstraße in Torrundstraße umbenannt, da Gustav Frenssen als Unterstützer der NSDAP galt. Die Umbenennung fand nicht durchgehend Zustimmung in Teilen der Bevölkerung.

Freunde der Predigerbibliothek im Adeligen Kloster zu Preetz e.V.
Der Verein wurde 2019 gegründet. Ziel ist die Erhaltung der Bibliothek, die Restaurierung des Buchbestands und der Erhalt der historischen Bibliotheksräume.

Friedenseiche
Zur Erinnerung an den Friedensschluss 1871 wurde am 6. März 1873 vom Kampfgenossenverein 1870/71 vor dem Rathaus die Friedenseiche gepflanzt.

Friedhof
Der Friedhof wurde 1835 eingeweiht und unterteilt sich heute in zwei Bereiche. Der „alte Friedhof“ liegt hinter der Friedhofskapelle am Friedhofsdamm, der „neue Friedhof“ liegt am Böhmkrützweg und Haselbusch. Gestiftet wurde der Friedhof von dem Preetzer Apotheker Johann Gotthilf Pabst (*1756, † 1832).

Friedhofsdamm
Nebenstraße der Kronsburg, die zur Friedhofskapelle und der Friedhofsverwaltung führt.

Friedrich-Ebert-Schule
Grundschule am Lohmühlenweg mit Mehrzweckhalle. Errichtet wurde die Schule 1963.

Friedrich-Schiller-Gymnasium
Im Juni 1947 wurde die „Oberschule im Aufbau“ als Außenstelle der staatlichen Oberschule in Kiel-Wellingdorf errichtet. Von 1949 bis 1962 war das Gymnasium in einen Gesamtschul-Versuch einbezogen. 1950 bis 1954 erfolgte der Bau eines neuen Schulgebäudes im Wehrberg.1951 konnte das Gebäude bezogen werden.

Fuchsweg
Nebenstraße der Straße „Mühlenberg“.

Fußsteigkoppel
Nebenstraße der Wakendorfer Straße. Zwischen 1943 und 1945 entstanden auf der Fußsteigkoppel drei zweigeschossige Baracken als Notwohnungen für ausgebombte Kieler.

G

Garnkorb
niederdeutsch für Reuse zum Fischfang. Straße zwischen der Schwentinestraße und Hufenweg.

Gartenstraße
Nebenstraße der Wakendorfer Straße.

Gärtnern mit Kindern in Preetz e.V.
Der Verein engagiert sich als generationenübergreifendes Ehrenamtsprojekt von Menschen aus Preetz und Umgebung für Kinder und pädagogische Einrichtungen in Preetz. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2010. Kinder im Alter zwischen drei und acht Jahren gärtnern in Gruppen auf zehn Gartenflächen im Mühlenaupark. Dafür stehen dem Verein 1100 qm Gartenfläche zur Verfügung.

Gasstraße
Führt von der Bahnhofstraße bis zur Kronsburg. Die Gasstraße wurde 1882 bis zur Bahnhofstraße gepflastert. Als erste Straßen in Preetz erhielt die Gasstraße und die Bahnhofstraße eine Kanalisation.

 

Gemeinschaft der Wasserwanderer e.V. Preetz
Die Gemeinschaft der Wasserwanderer ist ein Zusammenschluss interessierter Paddelfreunde. Mit den vereinseigenen Kajaks und Kanadier werden unterschiedliche Touren unternommen.

Gerberweg
Nebenstraße zwischen der Kührener Straße und dem Lohmühlenweg.

Geschwister-Pruszkowski-Gang
Kleiner Fußweg vom „Hinter dem Kirchhof“ zur Straße Am Wasserturm“.

Gesellschaft der Freunde des Klosters Preetz e.V.
Aus der Erkenntnis heraus, dass nur ein großer Personenkreis in der Lage ist das Kunstdenkmal „Klosterkirche“ zu erhalten, wurde im Jahr 1981 die „Gesellschaft der Freunde des Klosters Preetz e.V“ gegründet. Zweck des Vereins ist es, den Erhalt und die Pflege der Kunstschätze des Klosters Preetz, insbesondere der im Kloster befindlichen Kirche, zu fördern und hierfür das Interesse der Bürger und Besucher zu wecken.

Gewerbestraße
führt von der Industriestraße zum Handelsweg im Gewerbegebiet Wakendorf.

Glindskoppel
Die ersten Planierungsarbeiten begannen im Jahr 1954. 668 Wohnungen wurden in den Jahren 1958 bis 1965 von der Wohnungsbaugenossenschaft Neue Heimat erschaffen. In diesem neuen Stadtteil wurden auch die ersten Hochhäuser in Preetz errichtet. Glindskoppel bedeutet niederdeutsch eingezäuntes Flurstück.

Glindskoppelweg
Fuß- und Radweg zwischen Kieler Straße und Sudetenstraße.

Gorch-Fock-Straße
Nebenstraße zwischen der Reuterstraße und der Wilhelm-Raabe-Straße. Setzt sich bis zum Abzweiger Matthias-Claudius-Straße fort. Die Straße ist dem Schriftsteller Gorch Fock ( * 22. August 1880 in Finkenwerder, Gest. 31 Mai 1916 in der Seeschlacht am Skagerrak) gewidmet, der eigentlich Johann Wilhelm Kinau hieß.

Greifswalder Weg
Nebenweg der Königsberger Straße. Greifswald ist die viertgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist Kreisstadt, Universitäts- und Hansestadt mit etwa 59.000 Einwohnern.

Grothe, Max
ehrenamtlicher/ hauptamtlicher Bürgermeister von 1946 -1959.

Gubener Weg
Guben ist eine Kleinstadt in der brandenburgischen Niederlausitz. Sie hat etwa 16.000 Einwohner. Der Gubener Weg ist ein Nebenweg der Königsberger Straße.

Güterstraße
Die Güterstraße führt vom Hufenweg am Bahnhof vorbei bis zur Gasstraße.

H

Haimkroogkoppel
alth. Flurstücksbezeichnung. Die Straße ist eine Nebenstraße des Rethwischer Weg.

Handelsweg
Nebenstraße der Gewerbestraße.

Handwerkerweg
Nebenstraße der Gewerbestraße.

Harder, Uebel & Co.
Die „Teerproduktenfabrik und Hartsteinwerk Preetz Harder, Uebel & Co.“ ging aus einem Betrieb zur Herstellung von Zementbausteinen hervor, der 1904 von David Ohlsen gegründet wurde. 1914 errichtete der Teerproduktenfabrikant Wilhelm Harder sein Wohnhaus direkt auf dem Nachbargrundstück zu seinen Produktionsanlagen.1937 gliederte sich eine Dachpappenfabrik an, nachdem die Produktion von Kalksandstein in das Programm aufgenommen wurde. Später lag der Schwerpunkt der Firma im Handel mit Baustoffen. Da im Erdreich eine Verseuchung durch Phenol festgestellt wurde, sollte die Firma für die Sanierung die Kosten übernehmen, da sie Eigentümerin des Betriebsgeländes ist. Da die Firma nicht in der Lage war eine derartige Summe übernehmen zu können wurde 1996 die Firma geschlossen. Die Sanierung erfolgte daraufhin durch den Kreis Plön.  Heute befinden sich auf dem ehemaligen Firmengelände der Preetzer Stützpunkt der Verkehrsbetriebe Kreis Plön und der AWO-Bildungscampus, eine Pflegeschule.

Harderpark
An der Schwentinestraße gelegen. Neben dem Harderpark fließt die Mühlenau und mündet in die Schwentine.

Haselbusch
Der Haselbusch beginnt „Hinter dem Kirchhof“ und endet an der Lindenstraße.

Hebbel, Friedrich
Christian Friedrich Hebbel (18. März 1813 – 13. 12. 1863) war ein Dramatiker, Lyriker und Erzähler. Nach ihm wurden der Hebbelplatz und die Hebbelstraße benannt.

Hebbelplatz
Am Ende des Hufenwegs.

Hebbelstraße
Nebenstraße der Wilhelm-Raabe-Straße zur Theodor-Storm-Straße.

Heidberg
1891 wurde mit der Bepflanzung begonnen. Der Heidberg wurde im Jahr 1917 vom Kaufmann Böhlk gestiftet. Er schuf durch die Anpflanzungen eine der schönsten Anlagen in Preetz. Der Heidberg befindet sich an der Schwentine, die vom Lanker See zum Kirchsee führt.

Heimatverein Preetz und Umgebung e.V.
Der Heimatverein wurde 1985 aufgrund einer Initiative der Preetzer Schützengilde gegründet. Der Verein ist Träger des Heimatmuseums und gibt jährlich ein Jahresheft zur Preetzer Geschichte heraus.

Heine’sche Wagenbaufabrik
Sattlermeister Heinrich Heine aus Braunschweig gründete 1836 die Wagenbaufabrik in Preetz. Er kaufte ein Grundstück am Quergang und Kührener Straße und baute dort Kutschen und Arbeitswagen. Heinrich Heine starb am 20.04.1866. Seine Söhne Christian und Ludwig übernahmen den Betrieb. Unter dem Namen „Wagenbau-Anstalt, Heinr. Heine Söhne“ expandierte die Firma und stellte auf Eisenbahnwaggonbau um.  Vor allem nach Rußland wurden die Wagen exportiert. 1892 waren 234 Arbeiter in der Fabrik tätig. Im gleichen Jahr wurde die Fabrik verkauft. Sie firmierte zu Anfang des Jahrhunderts als „Wagenbauanstalt Preetz/Max Westphal und CO.“ Weitere Wechsel der Inhaber folgten. 1921 endete der Wagenbau in Preetz.

Heisterkamp
Niederdeutsch für Elsternfeld. Nebenstraße der Vogelweide.

Hensler, Friedrich (*1704, † 1742) war Klosterprediger.

Hensler, Gabriel Philipp
Hensler (*1733, † 1805) war Sohn des Klosterpredigers Friedrich Hensler (1704-1942) und Arzt.Er praktizierte zunächst in Preetz, später in Bad Segeberg. Er wurde Leibarzt des dänischen Staatsministers Andrea Peter Bernstorff, Professor der Medizin in Kiel und Kopenhagen.

Hermann-Ehlers-Schule
Grundschule mit ca. 300 Schülerinnen und Schülern.

Hermann-Löns-Weg
Nebenstraße der Wilhelm-Raabe-Straße. Hermann Löns (29.08.1866 – 26.09.1914) war Journalist und Schriftsteller. Sein Landschaftsideal war die Heide. Aus diesem Grund wurde er auch als Heidedichter benannt. Er war Jäger und auch bekannt als Natur- und Heimatdichter.

Hermann-Lüdemann-Straße
Hermann Lüdemann war erster gewählter Ministerpräsident von Schleswig-Holstein nach dem zweiten Weltkrieg. Geboren am 5. August 1880 in Lübeck, lebte von 1947 bis 1959 in Preetz.

Herrmann, Bendix,
Bürgermeister 1968 – 1981

Hindenburgpark
Der Hindenburgpark befindet sich im Süden von Preetz, zwischen der Nettelseer Straße und der Kührener Straße.

Hinter dem Kirchhof
Beginnt am Hufenweg und endet zwischen den Friedhöfen am Haselbusch.

Hohenkamp
Nebenstraße der Wakendorfer Straße.

Holstenweg
Nebenstraße des Rethwischer Weg bis zur Wakendorfer Straße.

Holunderweg
Fußweg zwischen Ahornweg und Postfelder Weg.

Holzschuhmacherei
1846 wurde die Holzschuhmacherei Hamann von dem Pantoffelmacher Johann Lorenz Nothdurft gegründet. 1868 übernahm der Schwiegersohn Gabriel Hamann die Werkstatt, die 1917 an den Sohn Theodor Johann Gabriel Hamann überging.  Theodor Johannes Asmus Hamann führte den Betrieb weiter, nachdem sein Vater tödlich verunglückte. Lorenz Hamann übernahm 1984 die Werkstatt und führte sie bis 2021.

Hospizverein Preetz
Der Hospizverein Preetz wurde am 12. Dezember 1996 gegründet. Ziel der Arbeit ist, die Wünsche und Bedürfnisse der Sterbenden, sowie ihrer Angehörigen, in den Mittelpunkt zu stellen. Seit Juli 2011 ist die Ortsgruppe Schönberg beim Preetzer Verein angegliedert. Der Verein verfügt über ein Büro in Preetz.

Hotel Stadt Hamburg
Das Hotel wurde 1969 abgerissen und durch ein Geschäftshaus ersetzt. Heute befindet sich dort u.a, eine Filiale des REWE-Konzerns, Arztpraxen und Wohnungen.

Hufe, die
Wohngebiet mit 100 Wohneinheiten, erbaut zwischen 1918 und 1939.

Hufenweg
Beginnt an der Förde Sparkasse und endet am Hebbelplatz.

 

I

Ihlsol
Niederdeutsch: Sol=Tümpel. Der Ihlsol ist zwischen „Am Schützenplatz“ und „An der Bergbrauerei“ zu finden.

Imkerschule
Dem Landesverband für Bienenzucht in Preetz wurde 1908 eine Koppel (dem heutigen Berufsbildungszentrum) auf dem Kührener Berg kostenlos überlassen. Mit einer Baukostenhilfe der Stadt konnte der Verband eine Imkerschule eröffnen. Es war die erste dieser Art in Deutschland. 1928 wurde sie nach Bad Segeberg verlegt. Sie wurde lange Jahre von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein betrieben.  Heute gehört sie zum Landesverband Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker e.V.

Imkerstraße
Erinnert an die erste Imkerschule in Deutschland 1908 – 1930. Die Imkerstraße ist eine Nebenstraße zwischen Kührener Straße und Birkenweg. Sie hieß bis zum Oktober 1948 „Abfuhrkoppelstraße“.

Industriestraße
Die Industriestraße befindet sich im Gewerbegebiet Wakendorf.

Integrativer Kindergarten „Regenbogen“ -> Kindergarten

J

Jahnplatz
Sportplatz mit dem Sportheim des PTSV.

Jahnstein
Gedenkstein an Turnvater Jahn wurde 1911 an der Wilhelminenschule platziert.

Jaspersen, Otto
Sanitätsrat Otto Jaspersen (1863–1926), war Begründer der Heilanstalt Schellhorner Berg, einer „Privatklinik für Nerven- und Gemütskranke weiblichen Geschlechts“. Er wurde im Jahre 1863 in Kiel geboren und stammte aus einer Kieler Kaufmanns- und Industriellenfamilie. Nach dem Tode seines Vaters nutzte er mit seiner Erbschaft eine Marktlücke: in den Jahren 1895–1896 erbaute er nach den Plänen des Kieler Architekten Schwerdtfeger auf einem Gelände von 5 ½ Hektar am Schellhorner Berg drei zweigeschossige Villen mit modernstem technischen Standard wie Zentralheizung und Gaslampen mit elektrischer Fremdzündung, um psychisch kranken Stadtmenschen aus wohlhabenden Familien in einer Kurzzeit-Therapie von durchschnittlich 9 bis 17 Wochen zur Linderung oder Heilung ihrer sehr unterschiedlichen Krankheiten zu verhelfen. Im ersten Jahr wurden auch neun Männer behandelt, später fast ausschließlich Frauen. Da die Patientinnen teilweise ihr eigenes Personal mitbrachten, wurden weitere Gebäude errichtet. 1912 umfasste das Gelände knapp 23 Hektar Land. Ein umfangreicher Gemüsegarten erbrachte sowohl therapeutischen als auch materiellen Nutzen. Nach seinem Tod 1926 führten die Ehefrau und Söhne den Betrieb weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte keine Weiterführung des Sanatoriums. Der Gemüsegarten wurde das heutige Schrebergartengelände. Das restliche Gelände kaufte 1981 die Wankendorfer Baugenossenschaft. Heute befindet sich auf dem Gelände der Wohnpark „Mühlenberg“.

Jaspersengang
Fußweg vom Mühlenberg zum Rehwinkel. Sanitätsrat Otto Jaspersen gewidmet.

Jessin, Adam
Adam Jessin war ein deutscher evangelischer Theologe. Er wurde am 4. August 1793 in Schönberg (Holstein) geboren und starb am 18. Juli 1874. Er war auch Chronist des Klosters Preetz.

JFV Preetz e.V.
Der Jugend-Förder-Verein Preetz unterstützt den Jugendfußball in der Schusterstadt.

Johanna Brandt
Johanna Brandt war eine Preetzer Archäologin (1922 – 1969). -> Dr. Johanna Brandt.

Johanna-Brandt-Weg
Nebenstraße der Stavenhagener Straße.

Johann-Dörfer-Weg
Nebenstraße der Hermann-Lüdemann-Straße.

Johannes-Gutenberg-Straße
Nebenstraße der Max-Planck-Straße. Am Ende der Straße befindet sich die Schwimmhalle. Johannes Gutenberg (geb. ca. 1400, gestorben am 03.03.1468) gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks.

Johann-Heinrich-Pestalozzischule
Förderzentrum mit den Schwerpunkten Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
In Preetz ist die Johanniter-Unfall-Hilfe seit 1971 aktiv. Sie führt Erste-Hilfe-Kurse durch, betreibt einen Fahrdienst und Pflegedienst.  Der Fahrdienst ist mit seinen über 70 Fahrzeugen eine wichtige Stütze in der Beförderung behinderter Mitmenschen zu den Werkstätten für Behinderte und den Schulen. Die Preetzer Dienststelle ist mit hauptamtlichen Kräften besetzt.

Jokisch Schnellgerichte GmbH
Die Firma Jokisch Schnellgerichte war eine Konservenfabrik, die in Preetz viele Arbeitsplätze bot. Sie befand sich auf dem ehemaligen Gelände der Berg-Brauerei. 1981 wurde die Firma von der Lübecker Konservenfabrik Erasco gekauft. 1997 wurde die Firma in Preetz geschlossen und die Fabrikation nach Lübeck verlegt.

Jugendfeuerwehr
Am 04. September 1958 fand die Gründungsveranstaltung der Jugendfeuerwehr Preetz in den Räumen der Volksoberschule statt. 19 Jungen begannen die Ausbildung zum späteren Feuerwehrmann.

Jugendherberge
Am 01. Juli 1953 wurde die Jugendherberge im ehemaligen Bahnhofsgebäude der Kleinbahn eingeweiht. Nach der Schließung und dem Abriss des Gebäudes gelang es der Stadt nicht, ein Grundstück für eine neue Jugendherberge zu finden.

Justus-von-Liebig
Justus-von-Liebig (12.05.1803 – 18.04.1873) war Chemiker und Universitätsprofessor in Gießen und München. Er erkannte, das Pflanzen wichtige anorganische Nährstoffe in Form von Salzen aufnehmen. Damit begründete er die moderne Mineraldüngung und den Anfang der Agrochemie. Ab 1845 war er Freiherr von Liebig.

Justus-von-Liebig-Straße
Nebenstraße der Albert-Einstein-Straße auf der Wunderschen Koppel.

K

Kahlbrook
Baugebiet etwa ab 1946. Der Kahlbrook ist eine Nebenstraße der Plöner Landstraße.

Kaiser, Walter
Im Mai 1922, gründete als junger Baumeister Walter Kaiser nach Abschluss seines Ingenieurstudiums eine Firma für Tief- und Straßenbau in Rastenburg. Das neue Unternehmen begann bald zu florieren. Bereits 1925 wurde mit dem bau von Teer- und Asphaltstraßen begonnen und 1936 standen zwei große Mischwerke. Das Kriegsende zerschlug den Betrieb restlos. Geräte und Maschinen gingen verloren. Im holsteinischen Preetz bot sich 1945 die Möglichkeit eines Neubeginns. Im Sog des Nachkriegs-Aufbaus „lief“ der Betrieb bald wieder. 1972 konnte der Inhaber das 50jähige Jubiläum seiner Firma festlich begehen. Für sein unermüdliches Engagement Spenden für das SOS Kinderdorf in Lütjenburg zu sammeln, wurde Walter Kaiser mit dem Verdienstkreuz I. Klasse der Bundesrepublik ausgezeichnet. Am 19. März 1979 verstarb er im Alter von 84 Jahren.

Karateverein Teitaro Preetz e.V.
Der Verein ist seit über 40 Jahren in Preetz ein Teil der sportlichen Angebote in der Stadt.

Karl-Friedrich-Benz-Weg
Carl Friedrich Benz (* 26.11.1844 in Mühlburg, † 04. April 1929 in Ladenburg) war Ingenieur und Automobilpionier. 1885 baute er das erste Automobil mit einem Viertaktmotor, elektrischer Summerzündung, gelenktem Vorderrad. Am 29. Januar 1886 meldete er dieses Fahrzeug beim Reichspatentamt zum Patent an.

Kattendiek
Nebenstraße zwischen Postfelder Weg und Lindenstraße. Ursprünglicher Name war Katzenteich.

Kaufhaus Karstadt
Im Jahr 1896 wurde ein Grundstück am Markt an den Kaufmann Rudolf Karstadt aus Kiel verkauft. So erhielt auch Preetz ein Karstadt Kaufhaus. Heute befindet sich in dem Gebäude u.a. eine Pizzeria.

KegelSportKlub Humor von 1893
Der Verein wurde am 02. Mai 1893 im Preetzer Bahnhofshotel gegründet. Er ist Mitglied der Preetzer Keglervereinigung von 1926 e.V.

Kiebitzweg
Nebenstraße der Kührener Straße zum Waldweg. Der Kiebitz gehört zur Familie der Regenpfeifer.

Kieler Kamp
Nebenstraße der Kieler Straße.

Kieler Straße
Führt von der Klosterstraße bis zur B 76.

Kindergarten „Bunte Kiste“ -> Kindergarten

Kindergarten „Kleine Bunte Kiste“ -> Kindergarten

Kindergarten der Freien Schule Leben und Lernen -> Kindergarten

Kindergarten Hufenweg -> Kindergarten

Kindergarten
Preetz verfügt über mehrere Kindergärten.
Der evangelische Kindergarten „Ein Garten für Kinder“ befindet sich in der Max-Planck-Straße 2.
Der städtische Kindergarten „Bunte Kiste“ ist an der Mühlenau 14.
Am Hufenweg 10 befindet sich der städtische Kindergarten Hufenweg.
Am Jahnplatz 24-26 ist der städtische Kindergarten „Kleine Bunte Kiste“ angesiedelt.
Die Kindertagesstätte „Leuchtturm“ befindet sich in der Tapastraße 13b.
Am Ragniter Ring steht die Kindertagesstätte „Die Rasselbande“.
Der Integrative Kindergarten „Regenbogen“ befindet sich an der Mühlenau 12.
Zu den privaten Kindergärten zählen der Kindergarten der Freien Schule Leben und Lernen in der Kirchenstraße 31, die Kindertagesstätte „Spielraum für Drachenkinder“ in der Schellhorner Straße 33 und der Naturkindergarten „Die Wühlmäuse“ e.V. in der Kührener Straße.

Kindertagesstätte „Die Rasselbande“ -> Kindergarten

Kindertagesstätte „Leuchtturm“ -> Kindergarten

Kindertagesstätte „Spielraum für Drachenkinder“ -> Kindergarten


Kirchenstraße
Im Zentrum der Stadt. Führt vom Markt bis zum Feldmannsplatz.

Kirchplatz
Fußweg direkt an der Stadtkirche.

Kirchsee
Der Kirchsee befindet sich im Zentrum von Preetz. Er ist 10 ha groß und ist bis zu 6 m tief. Durchflossen wird er von der Schwentine.

Kirchsteig
Nebenstraße der Fußsteigkoppel. Der Name bezieht sich auf die Kirchsteigkoppeln, die in der Nähe lagen.

Kirchsteigkoppel
Die Kirchsteigkoppeln befanden sich östlich der Bredeneeker Chaussee. Auf ihnen wurde die Siedlung Schwentinehöhe gebaut. Heute führen der Urnenweg und der Holstenweg durch diese Siedlung.

Kirschenweg
Nebenstraße des Ragniter Rings.

Klaus Groth
Claus Johannes Groth, war ein bedeutender niederdeutschen Lyriker und Schriftsteller. Claus Groth wurde am 24. April 1819 in Heide geboren. Er starb am 01. Juni 1899 in Kiel.

Klaus-Groth-Platz
Der Klaus-Groth-Platz befindet sich am Ende der Reuterstraße. Torrundstraße und Von-Liliencron-Straße führen zu diesem Platz. Richtung Innenstadt schließt sich die Klaus-Groth-Straße an.

Klaus-Groth-Straße
Führt vom Klaus-Groth-Platz zum Truberg.

Kleinbahn
Die Kleinbahn-AG-Kirchbarkau-Preetz-Lütjenburg wurde am 21. Juli 1908 gegründet. Die Kleinbahn sollte, die von landwirtschaftlichen Gütern geprägte Landschaft wirtschaftlich erschließen. Der erste Abschnitt Preetz – Lütjenburg wurde am 01.Oktober 1910 eröffnet. Einige Monate später wurde auch der Betrieb auf dem Teilstück Kirchbarkau – Preetz aufgenommen. In den 1930er Jahren wurde die Kleinbahnstrecke aufgegeben, weil Lastkraftwagen sich für den Warentransport als flexibler erwiesen. Auch der Personenverkehr kam zum Erliegen. Am 1. April 1930 endete der Personenverkehr zwischen Preetz und Kirchbarkau. 1938 endete auch der Personenverkehr auf der Strecke Preetz – Lütjenburg. Heute gibt es nur noch wenige Spuren, die mit der Kleinbahn in Verbindung stehen. Ein Fußweg zwischen Moritz-Schreber-Straße und Wischkamp, eine Brücke der Bahnlinie Kiel – Preetz im Mühlenaupark und der Sieversdorfer Weg zeigen Teilstücke der damaligen Streckenführung. An der Mühlenau steht noch ein Gebäude, das einst als Lokschuppen diente. Der Kleinbahn-Bahnhof war einst die Preetzer Jugendherberge. Heute ist dort ein Parkplatz.

Kleine Hufe
Direkt am Wasserturm. Nebenstraße des Hufenwegs.

Kleingärtnerverein Preetz. e.V.
Der Kleingärtnerverein wurde im Jahr 1919 als „Gartenbauverein Preetz und Umgebung“ gegründet. 1955 erfolgte die Umbenennung in Kleingärtnerverein Preetz e.V. Das Vereinsheim befindet sich in der Gartenkolonie Schwebstöcken. Der Verein verfügt über drei Anlagen, die in 237 Gärten aufgeteilt sind. 9214 qm Fläche umfasst die Anlage Postsee. Die Anlagen Schwebstöcken 1 und Schwebstöcken 2 haben eine Gesamtgröße von 139.834 qm.

Klinger, Gustav
Bürgermeister von 1894 – 1916

Kloster
Das Benediktinnerinnenkloster in Preetz wurde 1261 gegründet.  Die Klosterkirche ist ein Bauwerk des 14. Jahrhunderts. Auf dem Gelände befinden sich u.a. folgende Gebäude: Torhaus, Haus des Klostervogts, Beamtenhäuser, Castellhaus, Probstenhaus, Priörinhaus, Klosterkirche, Schulfräuleinhaus, Haus von Brockdorf, Haus von Ahlefeld, Haus von Ahnfeld, Haus von Thienen, Haus von Buchwald, Haus von Blome, Haus von Wedderkop, Haus von Brockdorf, Haus von Qualen, Haus von Blome, Haus von Rantzau, Haus von Reventlou, Haus von Bernstorff.

Klostergang
Klostergang ist eine kleine Nebenstraße der Wakendorfer Straße und führt zum Fußweg an der Schwentine.

Klosterhof
Nebenstraße der Klosterstraße. Die Straße „Klosterhof“ führt über das gesamte Klostergelände.

Klostermühle
Wassermühle über der Mühlenau, die 1868 erbaut und 1974 abgebrochen wurde.

Klosterscheunen
wurden im Jahr 1959 durch einen Großbrand vernichtet.

Klosterstraße
Die Klosterstraße beginnt an der Abzweigung zum Garnkorb und endet an der Kieler Straße, Abzweigung Pohnsdorfer Straße.

Kommunalbetrieb
Der Kommunalbetrieb der Stadt ist u.a. zuständig für die Pflege der Parkanlagen, die Straßenreinigung, Schneeräumung, Instandhaltung Einrichtungen der Stadt, die im öffentlichen Raum aufgestellt sind.

Königlich Privilegierte Apotheke
in der Kirchenstraße 5 aus dem Jahr 1669.

Königsberger Straße
Königsberg war die Hauptstadt der preußischen Provinz Ostpreußen. Die Königsberger Straße ist eine Nebenstraße der Pohnsdorfer Straße.

Konventsgebäude
befinden sich innerhalb des Klostergeländes.

Kornbrennerei Burow
Die Kornbrennerei Burow befand sich in der Mühlenstraße. Sie war als Spiritus- und Preßhefefabrik bekannt. 1912 kaufte die Stadt Koppeln auf, die sich neben dem Wehrberg befanden. Besitzer war der Fabrikant Burow. Ziel des Kaufs war die Erweiterung der Wehrberganlagen.

Kramer, Hieronimus
H. Kramer (1690-1775) war „Hauptpastor und Schulinspector der Gemeinde zu Preetz“. Wichtige Schulreformen fielen ebenso in seine Dienstzeit, wie der Aus- und Umbau der Stadtkirche.

Kranichweg
der Kranich, auch Grauer Kranich, ist ein Vertreter der Familie der Kraniche. Er ist größer als ein Weißstorch. Auffällig sind die langen, schwarz zulaufenden Schirmfedern.

Krankenhaus
Am 2. Juli 1850 kauften der Klosterprediger Brodersen, der Klostervogt Rehr, der Tischlermeister Dahmlos, der Diakonus Dahmlos und der Müller Bahn das Haus des früheren Seifenfabrikanten Dreyer am Markt, um dort ein Krankenhaus zu errichten. Am 1. August 1851 wurde das Krankenhaus unter dem Protektorat der Priörin des Klosters eröffnet. 1864 wurde der Standort für den Bahnhof festgelegt. Dies erforderte den Bau der Bahnhofstraße vom Bahnhof zum Markt. Dieser Durchbruch führte zur Verlegung des Krankenhauses. Klosterprobst von Qualen bestimmte einen Platz an der Mühlenau hinter dem Klosterstift als Bauplatz. Der Grundstein für das neue Krankenhaus wurde am 09. April 1866 gelegt. 1867 erfolgte die Inbetriebnahme des Krankenhauses mit 32 Betten. 1901 verzichtete das Kloster auf das Protektorat. Seit diesem 18. Februar war die Übernahme durch die Stadt Preetz gegeben. Am 4. März 1903 erfolgte die Übergabe an die Stadt Preetz. 1945 ist Preetz Lazarettstadt. 1954 beginnt der Bau des Kreiskrankenhauses. Am 1. April 1956 übernimmt der Kreis Plön das Städtische Krankenhaus mit 70 Betten. Direkt daneben wird ein neues Bettenhaus errichtet. 1962 verfügte das Krankenhaus über 183 Betten. In den folgenden Jahren erfolgen laufend Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten. 1999 erfolgt eine Neugestaltung des Innenhofes und der Cafeteria. Am 01.04.2008 wird die Rechtsform in eine gemeinnützige GmbH überführt. Träger ist weiterhin der Kreis Plön. 2009 wird das angrenzende Ärztehaus eingeweiht. 2017 wird der Neubau der AMEOS-Klinik eröffnet. Eine neue Intensivstation mit acht Intensivbetten wird 2019 in Betrieb genommen.

Kreis der Musikfreunde
Der Kreis der Musikfreunde wurde im Januar 1969 gegründet. Ziel des Vereins ist die Förderung der Musikpflege in Preetz. In Zusammenarbeit mit der Kirchenmusik der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde werden Konzerte veranstaltet.
Seinen Ursprung hat der Kreis, der etwa 200 Mitglieder hat, in den Klosterkonzerten. Diese wurden 1959 von dem Musiker und Pastor Raimund Schneider ins Leben gerufen. 2024 fanden diese beliebten Sommerkonzerte zum 62. Mal statt.

Kreisjugendring Plön e.V.
Der Kreisjugendring ist ein Verein der Kinder- und Jugendarbeit mit Sitz in Preetz. Mitglieder sind anerkannte Vereine und Gruppen im Kreis Plön. Ziel ist die Jugendarbeit zu fördern und zu unterstützen.


Kronsburg

In dieser Straße befand sich eine Gaststätte mit dem gleichen Namen, in der sich wertvolle Wandzeichnungen des Malers Hans Hansen befanden. Hansen stellte Menschen und Ereignisse von Preetz dar, wie er sie sah: Kindern, Handwerker, Briefträger, Bierkutscher mit Fuhrwerk, Stammtisch, Erntetanz und Schützenzug. Der Maler fiel im zweiten Weltkrieg.

Krug, Friedrich
Bürgermeister von 1916 bis 1933
1945 bis 1946 ehrenamtlicher Bürgermeister
1946 – 1946 Stadtdirektor

Kührener Straße
Wohngebiet mit 200 Wohnungen, erbaut zwischen 1918 und 1939. Nach Kriegsende konnte durch den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern (Doppelhäuser) für etwa 200 Familien weiterer Wohnraum geschaffen werden.

Kulturnacht
Jährlich findet im Februar die Kulturnacht statt.

Kunstkreis Preetz e.V.
1977 wurde der Kunstkreis als „Werkkunstkreis Preetz“ gegründet. Ziel war es, den Gedankenaustausch kreativer Menschen zu fördern. 1990 benannte sich der Verein in Kunstkreis Preetz e.V. um. Zielsetzung war nunmehr die Kunst im ländlichen Raum zu fördern. Die Räume des Vereins befinden sich im Haus Meckelnburg über der Stadtbücherei.

L

Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Schleswig-Holstein e.V. Ortsverband Preetz
Ziel des Verbands und seiner Ortsverbände ist Menschen mit Legasthenie (Lese- bzw. Rechtschreibstörung) und Dyskalkulie (Rechenstörung) angemessene Bedingungen zu schaffen und individuelle Bildungschancen zu ermöglichen.

Landwirtschaftsschule
Der „Verein für Landwirtschaft und Gewerbe zu Preetz“ gründete am 26.06.1867 die Landwirtschaftsschule. Die Landwirtschaftsschule war eine Anstalt der Landwirtschaftskammer mit Unterstützung von Staat, Provinz, Kreis und Stadt. Ziel war die Ausbildung junger Landwirte.1875 wurde die Schule geschlossen, 1908 wiedereröffnet. Die endgültige Schließung erfolgte 1995. Heute befindet sich dort die Schule am Kührener Berg.

Lange Brückstraße
Die Lange Brückstraße führt an der Stelle über die Schwentine, als es zu Fleckenszeiten lediglich einen kleinen Steg für Fußgänger über die Schwentine gab. Die Straße verbindet den Markt mit dem Bismarkplatz.

Lazarett
Im 2. Weltkrieg war Preetz Lazarettstadt. Neben dem Prediger-Seminar waren die Wilhelminenschule, die Mittelschule und ein Barackenlager an der Kührener Straße für diese Zwecke beschlagnahmt worden.

Leben auf der Glindskoppel e.V.
Ziel des Vereins ist die Förderung der Lebensqualität auf der Glindskoppel. Zu den Aktionen zählen ein jährliches Fußballturnier, Grillfeste, Müllsammelaktionen, Flohmärkte, Baumanpflanzungen. Der Verein ist seit über 15 Jahren aktiv.

Lebenshilfewerk Kreis Plön gGmbH
Die Lebenshilfe wurde im November 1958 als „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind“ durch die Initiative von Eltern, Fachleuten und dem niederländischen Pädagogen Tom Mutters gegründet. Die Mitgliederzahlen entwickelten sich rasant. 1959 /60 gab es 1500 Mitglieder. Zehn Jahre nach der Gründung wurden 38.000 Mitglieder gezählt. Auch im Kreis Plön wurde die Notwendigkeit erkannt, so dass die Lebenshilfe Kreisvereinigung Plön am 19. Januar 1967 gegründet werden konnte. 1974 betrieb die Lebenshilfe in Preetz einen Sonderkindergarten, eine Schule und eine Anlernwerkstatt. 1978 folgte die Einrichtung der Frühförderung. 1979 erfolgt am 1. Mai die Gründung des Lebenshilfewerk Kreis Plön gGmbH. Gesellschafter wird der Kreis Plön und die Lebenshilfe Kreisvereinigung Plön e.V. Die Trägerschaft der Einrichtungen wechselt zur gGmbH. 1982 erfolgt der Neubau der Preetzer Werkstätten im Gewerbegebiet Wakendorf. In den folgenden Jahren werden Wohnheime errichtet, Schule und Kindergärten erweitert, eine Tagesförderstätte eingerichtet. In der Kirchenstraße betreibt das Lebenshilfewerk einen Verkaufsladen mit Produkten aus den Werkstätten.

Lebermannsgang
Fußweg zwischen der Gasstraße und der Kirchenstraße.

Lerchenweg
Die Lerche ist ein Singvogel und gehört zur Ordnung der Sperlingsvögel.

Lesser, Johann Gottlieb, Dr. (1699-1770)
Er war Stiftsarzt des Klosters Preetz, Leibarzt des Plöner Herzogs Friedrich Carl und Justizrat. Er eröffnete in Preetz eine zweite Apotheke, die nach seinem Tod geschlossen wurde.

Likörfabrik
Die Likörfabrik H. Krisch hat ihren Ursprung in Ostpreußen. Dort eröffnete Heinrich Krisch eine kleine Gaststätte und einen Gemischtwarenladen. Nach dem Krieg baute er in der Nähe des Niedersees ein Kurhaus, das bald in Südostpreußen bekannt wurde. Dort wurde auch der Mokkalikör erfunden, der später unter dem Namen „Kosakenkaffee“ eine große Verbreitung fand. Der Zweite Weltkrieg vertrieb auch Heinrich Krisch aus Ostpreußen. 1951 plante er die Eröffnung einer Likörfabrik in Preetz. In einem Lokschuppen der ehemaligen Kleinbahn begann seine Produktion. 1965 wurde der Grundstein für die neue Fabrik in der Kieler Straße gelegt.  Bekannteste Artikel waren der Kosakenkaffee, ein Kaffeelikör mit 26 % vol. und der Bärenfang Honiglikör mit 33 % vol. Der Kosakenkaffee und der Bärenfang haben ihren Ursprung in Ostpreußen.  1984 kaufte der Kreis Plön die Fabrik und es entstand die Kreisberufsschule.

Lindenhof
Der Lindenhof ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, der seit 1925 besteht. Ursprünglich befand er sich im Bereich der Straßen Postfelder Weg und Lindenstraße. Heute befindet sich der Betrieb im Westen der Stadt, direkt am Postsee.

Lindenstraße
Verbindungsstraße zwischen der Kührener Straße und der Wilhelm-Raabe-Straße.

Lohmühlenweg
Wohngebiet mit 16 Wohnungen, erbaut zwischen 1918 und 1939

Löptiner Straße
Die Löptiner Straße verbindet den Feldmannsplatz mit der Lindenstraße.

Luise Bock Haus -> Arbeiterwohlfahrt

Leuchtfeuer-Gemeinde Preetz
Die Leuchtfeuer-Gemeinde ist eine evangelische Freikirche und gehört zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Die ersten Gemeinden der heutigen Pfingstbewegung in Deutschland entstanden in den Jahren 1906 – 1908.

Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland e.V.
Ziel ist die Unterstützung bei Lohnsteuer, Einkommensteuer, Rentensteuer.

Lanker See
Der Lanker See ist 323, 6 ha groß und bis zu 21 m tief.  Er liegt im südlichen Teil von Preetz und wird vom Süden nach Norden von der Schwentine durchflossen. Der Name leitet sich von einem Dorf „Lanke“ ab, das zwischen Trent und Wahlsdorf existiert haben soll. Ohne Inseln besitzt der See eine Uferlänge von 17 Kilometern.

Landmann Waffenfabrik
Josef Gustav Landmann (*25.05.1905 gest. 27.02.1990) gründete im Oktober 1955 den Handwerksbetrieb „J.G.Landmann – Jagd- und Sportwaffen-Fabrikation“ in einem Gebäude am Markt. 1967 erfolgte eine Umbenennung in „Landmann Waffenfabrik GmbH“ 1971 wurde die Firma in die Wakendorfer Straße verlagert. 1975 wurde der Betrieb aufgegeben.

Landfrauenverein Preetz und Umgebung
Am 11. Februar 1929 wurde in Preetz ein „Landwirtschaftlicher Hausfrauenverein“ gegründet. Im gleichen Jahr folgte die Gründung einer landwirtschaftlichen Haushaltsschule. Dieser Hausfrauenverein kann als Vorläufer des heutigen Landfrauenvereins angesehen werden. Die Gründung des LandFrauenVerein Preetz und Umgebung erfolgte am 06. Juni 1947. Als Ziele sind auf der Webseite des Vereins nachzulesen; Gemeinschaft erleben, Vertretung aller Frauen im ländlichen Raum, Wissen weitergeben, Einsatz für die gleiche gesellschaftliche Teilhabe von Frauen und Männern.

Löwen-Apotheke
Löwen-Apotheke wurde am 2. Dezember 1948 in der Schellhorner Straße 1 eröffnet. Inhaber war der Apotheker Willy Krause. Am 1. April 1957 wurde die Apotheke in das Haus Am Markt 10 verlegt. 1961 übernahm der älteste Sohn Wolf-Peter Krause die Leitung. 1971 erfolgte eine Erweiterung zum Gesundheitszentrum am Löwen (GZL) mit sechs Fachgeschäften unter einem Dach.

Louise-Schroeder-Straße
Louise Schroeder (02.04.1887 – 04.06.1957) war eine Politikerin. Sie engagierte sich in der sozialistischen Arbeiterbewegung, trat 1910 in die SPD ein und arbeitete in den Bereichen Sozialpolitik und Gleichstellung der Frau.

M

Marcus-Sierck-Weg
Marcus Sierck war Pädagoge und Gildeschreiber. (1797 – 1870).

Margarete-Luise-Christina-Ruta und Marie-Helena-Ruta-Stiftung
Die Stiftung wurde im Oktober 1999 von dem Preetzer Hans Jürgen Ruta zum Gedenken an seine Mutter und Großmutter gegründet. Die Stiftung vergibt einmal jährlich den mit 7000 Euro dotierten Margarete-Luise-Christina-Ruta und Marie-Helena-Ruta-Gedächtnispreis an Bürgerinnen und Bürger, die sich in sozialen oder künstlerisch/kulturellen Belangen vorbildlich und nachhaltig verdient gemacht haben.

Marienburgstraße
Bis 1945 war Marienburg eine Stadt in Westpreußen. Bekannt durch das Schloss gleichen Namens, das als größtes Werk der Backsteingotik gilt. Heute trägt die Stadt den Namen Malbork (Marienburg) und ist eine polnische Kreisstadt.

Marinekameradschaft Preetz von 1936 e.V.
Die Marinekameradschaft will das maritime Bewusstsein fördern und Anlaufstelle für Seefahrer, maritim Interessierte und ehemalige sowie aktive Marinesoldaten sein.

Markt
Der Marktplatz wurde 1853 zum ersten Mal gepflastert.

Matthias-Claudius-Straße
Matthias Claudius (1740 -1815) war ein Dichter und Journalist. Eines seiner bekanntesten Werke ist das Abendlied, das unter dem Titel des ersten Verses „Der Mond ist aufgegangen“ als einem christlichen Lied bekannt wurde.

Max-Planck-Straße
Max Karl Ernst Ludwig Planck (23.04.1858 – 04.10.1947) war ein deutscher Physiker auf dem Gebiet der theoretischen Physik. Er ist Begründer der Quantenphysik und Nobelpreisträger.

Memeler Straße
Memel war einst die nördlichste Stadt in Preußen. Eine Wasserverbindung besteht über das Memeler Tief vom Kurischen Haff mitsamt dem Mündungsdelta des gleichnamigen Flusses Memel (litauisch Nemunas) mit der Ostsee. Die Stadt wurde 1253 gegründet und zählt zu den ältesten Stadtgründungen in Ostpreußen.

Modellfluggruppe Preetz e.V.
1982 wurde die Modellfluggruppe gegründet. Sie verfügt über einen Modellflugplatz in der Feldmark zwischen Preetz und Kleinkühren.

Moorkoppel
Benannt nach einem kleinen Moor in der Nähe. Hier wurden seit 2023 mehrere Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und in drei Gebäudekomplexen Eigentumswohnungen errichtet.

Moorweg
früher Rethwischer Weg. Benannt nach einem kleinen Moor in der Nähe.

Moosbach,
Weber besaß in der Mühlenstraße ein Patrizierhaus.

Moritz-Schreber-Straße
Benannt nach dem Orthopäden und Hochschullehrer an der Universität Leipzig, Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861). Schreber warb für eine Ertüchtigung der Stadtjugend durch Arbeit im Grünen, etwa in speziellen Gärten. Somit war Schreber lediglich der Ideen- und Namensgeber zu den späteren Schrebergärten. Die Moritz-Schreber-Straße ist eine Nebenstraße des Rethwischer Weg und führt am Ende zur Kleingartenanlage.

Moseweg
Der Moseweg ist nach dem Architekten und Baumeister im 19. Jahrhundert in Preetz, Joseph-Eduard-Mose, benannt. Der Moseweg ist eine Nebenstraße der Bernstorffstraße im Stadtteil Schwebstöcken.

Motorsportverein Preetz e.V. im ADAC
Der Motorrad-Trialsport kann auf dem East Coast Trial Center in Rastorf durchgeführt werden.

Möwenstieg
Nebenstraße der Kührener Straße und dem Waldweg.

Mühlenau
Fluss zwischen dem Postsee und der Schwentine. Die Alte Schwentine entspringt bei Bornhöved. Ihr Weg führte durch den Postsee und die Mühlenau, um sich in Preetz mit der Schwentine, die am Bungsberg entspringt, zu vereinigen. Da über der Mühlenau die Wassermühle des Klosters stand und diese antrieb, erhielt der Fluss die Bezeichnung Mühlenau.
Mühlenaubrücke
Fußgängerbrücke über die Mühlenau unterhalb der Eisenbahnbrücke. Sie wurde 1940 gebaut und ermöglichte den Bewohnern der Albrechtskoppel eine bessere Verbindung zur Innenstadt.

Mühlenaupark
Im Zentrum der Stadt an der Mühlenau.

Mühlenberg
Nebenstraße der Schellhorner Straße.

Mühlenstraße
Verbindet die Klosterstraße mit dem Garnkorb/Hufenweg.

Mühlenweg
Verbindung zwischen der Straße am Krankenhaus mit der Klosterstraße. Der Name erinnert an eine Mühle, die auf dem Gelände der heutigen Klinik stand.

Musikzug Plön/Preetz v. 1999 e.V.
Der Musikzug Plön von 1999 e.V. wurde am 08.02.1999 als Musikzug Plön/Preetz gegründet. Er entstand aus dem ehemaligen Jugendrotkreuz-Fanfarenzug Plön/Preetz von 1975. Heute verfügt der Verein über eine hohe Zahl an Mitgliedern.

N

Nachtkoppelweg
ist eine Nebenstraße des Postfelder Weg.

Nachtwächter Otto Wachsam
Mehrere Jahre führte der Oberstudienrat i.R. Ingo Bubert im Kostüm eines Nachtwächters als „Nachtwächter Otto Wachsam“ wöchentlich Stadtführungen durch, die sich einer großen Beliebtheit erfreuten.

Nachtwächter
Als es in Preetz noch Nachtwächter gab, hatten sie ihren Standort am Markt 14. Der Nachtwächterdienst wurde 1925 eingestellt.

Naturcamping Kirchsee
Campingplatz am Kirchsee.

Naturschutzbund Preetz-Probstei
Der Verein wurde 1979 als Ortsgruppe Preetz des Deutschen Bund für Vogelschutz gegründet. 1980 erfolgte der Zusammenschluss mit der Gruppe Probstei. 1991 erfolgte die Umbenennung in NABU Preetz-Probstei. Die Gruppe betreut Halbinsel und Buchten im Lanker See, Kührener Teich, Schutzgebiet Neuenteich bei Lilienthal, Teilbereiche der Weidelandschaft Preetz und eine Obstwiese in der Postseefeldmark.

Nebenerwerbssiedlungen
Für Flüchtlinge und Vertriebene, die in der Landwirtschaft oder mit ihr verbundenen Berufe tätig waren, wurden Nebenerwerbssiedlungen errichtet. So entstanden am Kahlbrook 100 Einfamilienhäuser, in der Danziger Straße um 1951 22 Häuser und weitere im Holstenweg, Urnenweg und Rethwischer Weg, heute Moorweg.

Nedderdüütsch Gill Preetz
Die Gilde wurde am 02. Oktober 1947 im Schützenhof in Preetz gegründet. Die Gilde ist eine Gemeinschaft zur Pflege der niederdeutschen Literatur, Kunst und Sprache. Leseabende mit bekannten „niederdeutschen Autoren und die Pflege der niederdeutschen Kunst durch die Darbietung Niederdeutscher Aufführungen stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Neman
Neman (deutsch Ragnit) ist eine Kleinstadt in der russischen Oblast Kaliningrad (ehemaliges nördliches Ostpreußen) mit 11.798 Einwohnern. Die Partnerschaft ist aus einer Patenschaft erwachsen und hat das Ziel, neben freundschaftlichen Kontakten das Bemühen um ein friedliches Miteinander zwischen Ost und West zu unterstützen.

Nettelseer Straße
führt von der Kührener Straße ab in Richtung Nettelsee. Der Straßenname endet in Kühren an der Kührener Brücke.

Niederdeutsche Bühne Preetz
Der Preetzer Stenografenverein kann als Ursprung der Niederdeutschen Bühne gesehen werden. Neben Schulungen gab es ein reges Vereinsleben. 1928 entstand daraus eine Kleinkunstbühne. Umgewandelt wurde diese am 01. Februar 1934 in die „Preetzer Laienbühne“. Hauptsächlich erfolgten die Aufführungen in niederdeutscher Sprache. 1940 erfolgte die Umbenennung in Niederdeutsche Bühne Preetz“.

Niendorf, Heinrich
Bürgermeister 1959 – 1968

Nordmann, Arthur
Kommissarischer Bürgermeister 1933-1933

Nothdurft, August
Beigeordneter des Bürgermeisters 1918 – 1919

O

Ostlandstraße
Nebenstraße der Pohnsdorfer Straße und befindet sich im Stadtteil Glindskoppel.

Otto Hahn
Otto Emil Hahn (* 8. März 1879, † 28. Juli 1968) zählt zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Mit Fritz Straßmann entdeckte er Ende 1938 die Kernspaltung.

Otto-Hahn-Straße
Nebenstraße der Pohnsdorfer Straße und führt auf der Wunderschen Koppel bis zur Max-Planck-Straße.

P

Pabststraße
Nebenstraße der Haimkrogkoppel. Apotheker Joh. Chr. Gotthilf Pabst (1756 – 1832) war Stifter des neuen Friedhofs.

Papiertheater
Der Preetzer Dirk Reimers führte am 11. September 1988 erstmals in den Räumen der Volkshochschule ein Papiertheatertreffen durch. 1990 konnte das Papiertheatertreffen ein fester Bestandteil der Angebote der Volkshochschule werden. Eine umfangreiche Papiertheatersammlung wurde von Dirk Reimers und seiner Frau aufgebaut. Das älteste Objekt stammt aus dem Jahr 1865. Die Sammlung von derzeit etwa einhundert Theater-, sowie Bühnenbilder- und Bilderbögen befinden sich im Dachgeschoss des Heimatmuseums. Ein alljährlich stattfindendes Papiertheatertreffen bringt Theaterspieler aus aller Welt nach Preetz. Für seine Verdienste wurde Dirk Reimers 2023 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Im Alter von 83 Jahren verstarb er am 22. Februar 2026 in Preetz.

Parkweg
Nebenstraße des Mühlenberg

Paul und Inge Schön-Stiftung
Der Fleisch- und Wurstfabrikant Paul Schön verfügte in seinem Testament, dass das Familienvermögen in eine Stiftung zu überführen ist, um bedürftige Menschen und gemeinnützige Einrichtungen zu unterstützen. In vielen Fällen konnte die Stiftung wertvolle Hilfen leisten.

Paul-Jacob-Bruns-Weg
Bruns war Professor und Förderer der altplattdeutschen Sprache. (1743 – 1814).

Pflanzenmarkt
Der Pflanzenmarkt ist im Jahre 2008 aus dem Wettbewerb Entente Florale entstanden, bei dem es um die Verschönerung des öffentlichen Raums ging. Auf diesem Markt haben Anbieter, gewerblich wie privat, die Möglichkeit Züchtungen anzubieten, die im „normalen“ Handel kaum oder nur schwer zu erhalten sind.

Pirolweg
Pirol ist ein Singvogel. Der Pirolweg ist eine Nebenstraße des Waldwegs.

Platenstraße
Wohngebiet mit 40 Wohnungen, erbaut zwischen 1918 und 1939. Die Straße erhielt seinen Namen in Erinnerung an den Klosterprobst Graf Platen zu Hallermund. Sie führt von der Straße „An der Mühlenau“ zum Hufenweg.

Pohnsdorfer Straße
Die Pohnsdorfer Straße führt von der Klosterstraße zwischen der Glindskoppel und der Wunderschenkoppel in Richtung Pohnsdorf aus der Stadt hinaus.

Polizei
Im heutigen Gebäude der Polizeistation befand sich das alte Amtsgericht. Ursprünglich war das Gebäude eine Villa der Kaufmannsfamilie Brumm.

Porez
Ursprünglicher Name der Stadt Preetz. Hergeleitet aus dem slawischen Begriff „po rece = am Flusse“, der die Lage der Siedlung an der Schwentine beschrieb. 1221 schrieb sich Preetz „porez“. 1223 veränderte sich die Schreibweise in „porezt“. 1248 wandelte sich die Schreibweise in „poreths“ und „preetze“ Bis gegen Ende des 15. Jahrhunderts war die letztgenannte Bezeichnung die gebräuchlichste Form.

Postamt
1877/78 wurde das Postgebäude in der Bahnhofstraße errichtet. Heute befinden sich in dem Gebäude Wohnungen und Büros.
Ein eigenständiges Postamt gibt es in Preetz seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Durch die Privatisierung der Deutschen Post ab Ende 1999 fielen die Amtsbezeichnungen weg.
In mehreren Einzelhandelsgeschäften können Briefe und Pakete abgegeben werden. In einer ehemaligen Meierei befindet sich der Preetzer Stützpunkt der Deutschen Post und DHL. Von dort fahren die Zustellerinnen und Zusteller in ihre Bezirke.

Postau
Frühere Bezeichnung der Mühlenau.

Postfelder Weg
Die Straße führt vom Ende der Kronsburg über die Lindenstraße und den Ragniter Weg bis zu einem Bauernhof in der südlichen Feldmark.

Postsee
Das Gewässer wird 1226 als „stagnum Porsee“ erstmals schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich von „Porst, Sumpfporst, Gagelstrauch“ ab. Der Postsee (früher auch Pastsee) ist westlich der Stadt Preetz gelegen. Er erstreckt sich in südwestlich-nordöstlicher Richtung. Bei einem Seespiegelniveau von 20,6 m ü. NN hat er eine Fläche von 276,4 ha.

Predigerbibliothek -> Scheele, Petrus

Predigerseminar
Das Predigerseminar wurde 1896 begründet, da ein großer Bedarf an einer praktischen Einweisung angehender Pastoren bestand. Im 19. Jahrhundert bestanden zunächst keine Predigerseminare in Schleswig-Holstein. Nach der Besetzung des Landes durch die österreichischen und preußischen Truppen 1864 wurde für das Herzogtum Schleswig von den Geistlichen ein besonderer Nachweis gefordert, dass sie die dänische Sprache beherrschten. Für den Übergang zur nordelbischen Zeit mussten freilich die Ausbildungsmodelle aus Schleswig-Holstein und Hamburg zusammengefügt werden. In Hamburg bestand kein Predigerseminar wie in Preetz, sondern die Ausbildung war den Hauptpastoren zugeordnet. Nunmehr wurde Preetz quasi das „Mutterhaus“ aller Vikarinnen und Vikare. 2000 wurde das Diakonisch-Theologische Ausbildungszentrum Rickling (DTA) nach Preetz in die Räume des Predigerseminars Preetz verlegt. Durch die Zusammenführung erhoffte man sich neben Kosteneinsparungen auch Auswirkungen auf die gemeinsame Ausbildung von Pastoren und Diakonen. Für die Bewirtschaftung wurde ein Sekundärbereich gebildet, während das DTA und das Predigerseminar den Primärbereich darstellten. Im Zuge der Strukturreform und den damit verbundenen Sparmaßnahmen wurde 2007 der Standort Preetz geschlossen. Das Predigerseminar setzte seine Arbeit in Ratzeburg am Standort des Pastoralkollegs fort.

Preetzer Baugenossenschaft
Die Preetzer Baugenossenschaft wurde am 30. Juli 1920 gegründet. Das erste Gelände der Baugenossenschaft war der Hufenweg, westlich der Bahnlinie. Gebaut wurden Ein- und Mehrfamilienhäuser. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden weitere Baugebiete in den Bereichen Lohmühlenweg, am Fichtestadion, am Kahlbrook, an der Wilhelm-Raabe-Straße, am Ragniter Ring und am Moorweg, Holstenweg, Urnenweg.

Preetzer Gesangverein von 1869 e.V.
Das „Preetzer Wochenblatt“ berichtete im Jahre 1842 von einer Einladung der Preetzer Liedertafel zu einem großen Sängerfest am 21. August 1842 auf das Gut Rastorf bei Preetz. Zu diesem Sängertreffen sollen sich 4000-6000 Menschen mit Chören aus Kiel, Lütjenburg, Oldenburg und Preetz eingefunden haben. Vermutlich ist aus dieser Preetzer Liedertafel der Preetzer Gesangverein hervorgegangen. Der Gründungstag war der 16. April 1869. 16 Preetzer Bürger riefen den Männerchor „Preetzer Gesangverein“ ins Leben. Der Preetzer Gesangverein zählt mit seiner traditionsreichen Vergangenheit zu den ältesten Vereinen in der Stadt.

Preetzer Laienbühne -> Niederdeutsche Bühne Preetz

Preetzer Ruderclub e.V.
Der Preetzer Ruderclub entstand aus dem Schülerruderclub Preetz e.V. 1970 erfolgte eine Satzungsänderung, die den Schülerruderclub zum allgemeinen Preetzer Ruderclub umwandelte. Der Verein betreibt die planmäßige Ausübung des Rudersports. In der Satzung wird ausdrücklich erwähnt, dass die Tradition des Gründervereins, dem Schülerruderclub Preetz e.V., aufrechterhalten bleibt. Die enge Zusammenarbeit des Preetzer Ruderclubs mit der Ruder-AG des Friedrich-Schiller-Gymnasiums führte in der Vergangenheit zu vielen Erfolgen der Schülerinnen und Schüler.

Preetzer Schützengilde von 1442 e.V.
Die Stiftungsurkunde weist den 9. Februar 1442 als Gründungsdatum aus. Vorläufer der Schützengilde war vermutlich ein Brandgilde, über die jedoch keine Protokolle mehr vorhanden sind. Die Gilde wurde auch als „Mariengilde“ oder „Gilde unserer lieben Frau“ bezeichnet. Der Name „Mariengilde“ zeigt, dass sie sehr religiös gewesen und stets hilfsbereit war. Man half sich nicht nur gegenseitig, sondern auch den Armen. 1609 wurde festgelegt, dass jeder Gildebruder einem Brandgeschädigten einen Tag helfen sollte oder ihm Geld geben musste. 1663 erfolgte eine Anordnung, dass jeder Gildebruder in seinem Hause einen Ledereimer vorzuhalten hatte und mit diesem bei einer Feuersbrunst auf der Brandstelle zu erscheinen habe. 1871 wurde eine zweite Gilde gegründet, die als Weinberggilde oder Joppengilde bezeichnet wurde. Diese Gilde betrieb ausschließlich den Schießsport. Nach 1933 schlossen sich beide Gilden zusammen und bildeten die Preetzer Schützengilde. Am 14. Juni 1958 konnte die Gilde ihren eigenen Schießstand im Weinberg einweihen. Neben dem Schießsport liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit unter Wahrung und Pflege des Brauchtums. Die Gilde leistet dabei einen Beitrag zur Heimatarbeit. Zum Beispiel erfolgte die Gründung des Heimatmuseums auf die Initiative der Gilde hin.

Preetzer Tafel e.V.
Die Preetzer Tafel wurde am 07.07.1999 gegründet. Ziel des Vereins war die Sammlung und Weitergabe von überschüssigen Lebensmitteln aus dem Handel an Bedürftige. Die Tafel hilft wirtschaftlich und sozial benachteiligten Menschen, sofern sie ihre Bedürftigkeit nachweisen. Im Gründungsjahr erhielten 62 Personen Waren, 2024 waren es bereits über 1000.

Preetzer Tennisgesellschaft von 1906 e.V.
Die Preetzer Tennisgesellschaft wurde im Jahr 1906 gegründet. Da sie über eine eigene Tennishalle verfügt, können Training und Wettkämpfe unabhängig vom Wetter durchgeführt werden.

Preetzer Zeitung
Am 28. Juni 1828 erschien die erste Ausgabe mit dem Titel „Königlich privilegiertes Preetzer Wochenblatt für den Bürger und Landmann“. Herausgeber und Redakteur war der Kaufmann I.F.G. Henningsen. Den Namen „Preetzer Zeitung“ erhielt die Publikation am 1. Oktober 1885. Zunächst erfolgte der Druck in der Lange Brückstraße (heutigen Cafestübchen). Später zog die Zeitung in die Kirchenstraße 1. Endgültiger Standort wurde das Verlagsgebäude in der Bahnhofstraße. 1982 wurde die Zeitung von den Kieler Nachrichten übernommen.

Pruszkowski, Robert
Robert Pruszkowski (01.02.1907, † 30.04.1983) war von 1946 bis 1960 Pfarrer der katholischen Gemeinde in Preetz.

PTSV
Am 11. August 1861 wurde der Preetzer Männer-Turnverein im Hotel „Stadt Hamburg“ am Markt gegründet. Im März 1907 wurde die Turnhalle an der Wilhelminenschule, eingeweiht. Sie hatte damals gleichzeitig die Funktion einer Stadthalle. 1919 konnte ein etwa 20.000 qm großes Landstück an der Lindenstraße erworben werden. Bis heute befindet sich der Verein an dieser Stelle mit Sportplatz, Geschäftsstelle und diversen Räumlichkeiten. Am 29. Oktober 1945 erfolgte der Zusammenschluss des Preetzer Männer-Turnvereins und des Preetzer Sportvereins zum heutigen PTSV. Heute zählt der Verein zu den großen Sportvereinen in Schleswig-Holstein mit etwa 2300 Mitgliedern in 25 Abteilungen.

PTSV-Blasorchester
Das Preetzer Blasorchester wurde 1951 als Jugend-Blasmusikzug „Preetzer Jungs“ gegründet. Das Orchester wurde eine Abteilung des Preetzer Turn-und Sportvereins. Der Musikzug wurde die erste Turnerjugend-Kapelle Deutschlands. Es ist ein reines Amateurorchester. Aufgrund seiner hohen Qualität war es schon zweimal musikalischer Botschafter des Landes Schleswig-Holstein bei den Steubenparaden in New York und Philadelphia in den USA.  Für besondere Verdienste um die Volksmusik wurde dem Orchester die „Hermann-Löns-Medaille“ verliehen. Diese Auszeichnung ist der einzige offizielle deutsche Kulturpreis auf dem volkstümlichen Sektor.

Q

Quergang
Zwischen Löptiner Straße und Kührener Straße.

Quisdorfweg
Benannt nach der Frauenrechtlerin, Adamine Quisdorf, die 1867 die vermutlich erste Frauengruppe im Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein in Schleswig-Holstein gegründet hat.

 

 

R

Ragniter Ring
Wohngebiet, in dem neben der Wilhelm-Raabe-Straße bis 1969 580 neue Wohnungen entstanden. Der Ragniter Ring führt von der Kührener Straße bis zur Wilhelm-Raabe-Straße. 1953 erhielt die Straße den Namen „Ragnit-Ring“. Zuvor hieß sie Ringstraße. Über die korrekte Bezeichnung gab es Diskussionen, ob die Straße Ragnit-Ring oder eher Ragniter Ring heißen sollte. Heute kennen wir das Ergebnis dieser Diskussionen. Ragniter Ring ist die heutige Bezeichnung.

Raiffeisenstraße
Friedrich Wilhelm Heinrich Raiffeisen (*30.03.1818, † 11. 03.1888) war ein Sozialreformer und Kommunalbeamter. Er gehört zu den Gründern der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland und ist der Namensgeber der Raiffeisenorganisation. Die Straße liegt parallel zur Schwentinestraße und führt zum Parkplatz Garnkorb.

Rakvere Halle
ist eine Sporthalle auf dem Gelände der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. Sie ist nach der Stadt Rakvere benannt, die sich im Norden Estlands befindet und etwa 15.000 Einwohner hat. Rakvere wurde 1250 als Wesenberg erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1991 besteht eine Schulpartnerschaft zwischen dem Friedrich-Schiller-Gymnasium und dem “Rakvere Reaalgümnaasium“.

Rassegeflügelzuchtverein Preetz e.V.
Der Verein wurde am 22.11.1908 in „Driller’s Hotel“ gegründet. Die Zucht verschiedener Geflügelrassen wie Hühner, Tauben, Enten, Gänse und Vögel sind Inhalt des Vereins, um die Rassevielfalt zu erhalten und zu erweitern.

Rastenburger Weg
Rastenburg ist eine Kreisstadt in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Heute trägt sie den Namen Ketrzyn und hat etwa 26.000 Einwohner. Der Kreis Rastenburg war ein Landkreis in Ostpreußen und bestand von 1818 bis 1945.

Rastorfer Straße
Nebenstraße der Kieler Straße und führt in den Weinberg.

Rathaus
Am 16. Dezember 1870 wurde vom Stadtverordnetenkollegium der Bau eines Gerichts- und Rathauses beschlossen. 1872 wurde der Bau vollendet. Auch das Gericht zog in das Gebäude ein.

Rehwinkel
ist die Fortsetzung der Straße „Mühlenberg“.

Reiherstieg
Nebenstraße der Kührener Straße und Birkenweg.

Reiterverein Preetz und Umgebung e.V.
Der Reiterverein wurde 1923 in Bredeneek gegründet. Über eine eigene Reitanlage verfügt der Verein nicht. In Kooperation mit angeschlossenen Reiterhöfen kann der Verein diverse Angebote machen. Auf dem Reiterhof Gläserkoppel wird Schulunterricht und Breitensport betrieben. Spring- und Vielseitigkeitsreiten sind auf den Höfen Bredeneek, Breiteneiche und Stall Trent anzutreffen. Dressur und Freizeitreiten springen werden auf dem Hof Bahn in Wakendorf durchgeführt. Schulunterricht und „Der Ponygarten“ sind auf dem Gut Lollenstein anzutreffen.

Rentnerwohnheim
Das erste Rentnerwohnheim in Preetz wurde im September 1955 am Berliner Ring gerichtet.

Renzer Straße
ist eine Nebenstraße des Ragniter Ring.

Rethstellenredder
Wirtschaftsweg zweigt in der Nähe des Vierbrooks Redder vom Postfelder Weg ab und führt durch die Feldmark zum Ende des Postfelder Weg.

Rethwischer Weg
Führt von der Wakendorfer Straße ab in Richtung Rethwisch.

Reuterstraße
Straße zwischen Hebbelplatz und Klaus-Groth-Platz in der Finnensiedlung.

Reventlou, Friedrich von, Graf, 1797-1874
R. war von 1836 bis 1851 Klosterprobst. Er galt als konservativer Führer der holsteinischen Ritterschaft und war im Freiheitskampf gegen Dänemark Mitglied der provisorischen Regierung und Statthalter.

Reventlou-Denkmal
Das Reventlou-Denkmal befindet sich in der Klosterstraße, neben der Zufahrt zum Klostergelände. Es wurde am 16. Juli 1897 aus schwarzem Granit errichtet.

Richard-Haupt-Weg
Haupt war Denkmalpfleger der Provinz Schleswig-Holstein. Geboren 1846 in Büdingen. Verstorben 1940 in Preetz. Studierte Philologie und war als Gymnasiallehrer im Schuldienst in Eutin, seit 1873 in Plön und Schleswig tätig. Er war Geheimer Regierungsrat und von 1893 bis 1924 erster Provinzialkonservator Schleswig-Holsteins, Verfasser der „Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein“ sowie ca. 450 weiterer Schriften.

Riecken, Walter,
Bürgermeister 1990 – 1999

Ripener Weg
Nebenstraße des Ragniter Rings.

Robert-Bosch-Weg
August Robert Bosch (*23.09.1861, † 12.03.1942) war Erfinder, Ingenieur und Industrieller. 1886 eröffnete er die „Werkstatt für Feinmechanik und Elektrotechnik“ in Stuttgart. Damit legte er den Grundstein für die heutige Robert Bosch GmbH, einem weltweit agierenden Konzern mit mehr als 400.000 Mitarbeitern.

Rosenstraße
Nebenstraße des Hufenweg.

Rudolf-Diesel-Weg
Rudolf Christian Karl Diesel (*18.03.1858, † 30.09.1913) war ein Ingenieur und Erfinder des Dieselmotors.

Ruschradenredder
Führt vom Postfelderweg in die Feldmark am Postsee.

Ruta-Preis
Der Preetzer Hans Jürgen Ruta hatte 1999 eine gemeinnützige Stiftung zum Gedenken an seine Mutter und Großmutter ins Leben gerufen. Der Margarete-Luise-Christina-Ruta und Marie-Helena-Ruta-Gedächtnispreis fördert soziale bzw. mildtätige Zwecke und die Kunst in abwechselnder Reihenfolge. Der Preis wird in erster Linie für Leistungen der Gegenwart oder für solche aus der näheren Vergangenheit verliehen. Zielgruppe sind Einzelpersonen, Gruppen, Vereinigungen, Organisationen oder steuerbegünstigte Körperschaften.

S

Sandberg
Sandberg ist eine Nebenstraße der Lindenstraße.

Sandkuhle
Sandkuhle ist eine Nebenstraße der Kieler Straße.

Schalow, Karl,
Bürgermeister 1934 – 1937

Scheele, Petrus
Petrus Scheele (*1623, † 1700), in Preetz geboren, war ein Hamburger Pastor. Er vermachte eine Bibliothek für Preetzer Pastoren, die einen Umfang von 1500 Bänden besaß. Ferner steuerte er Geld zur Pflege und Erweiterung der Bibliothek bei. Nach 1830 wurde diese Sammlung durch die Preetzer Schulbibliothek und 260 Bücher einer Lesegesellschaft erweitert. Unter der Bezeichnung „Predigerbibliothek“ gehört die Sammlung heute zu den größten Kulturschätzen der Stadt.

Scheeleweg
Scheeleweg ist eine Nebenstraße der Bernstorffstraße. Petrus Scheele war Stifter der Predigerbibliothek im 17. Jahrhundert.

Schellhorner Berg
Schellhorner Berg war die Bezeichnung für das Gelände, auf dem die Heilanstalt Schellhorner Berg errichtet wurde.

Schellhorner Straße
Die Schellhorner Straße führt vom Bismarckplatz bis zur Plöner Landstraße. Sie war bis zum Jahr 2004 Teil der alten B 76.

Schierbergkoppel
Heute stehen Mehrfamilienhäuser am Ende der Hermann-Lüdemann-Straße auf dem Gebiet.

Schlehenweg
Der Schlehenweg führt vom Wacholderweg zum Ruschradenredder. Er ist ein reiner Fußweg.

Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft Sektion Preetz
Die Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft ist eine seit 1918 bestehende Gemeinschaft von Förderinnen und Freunden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Folgende Ziele hat sich die Gesellschaft gesetzt: interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblick in die Forschungsarbeit der Universität zu ermöglichen. Die Universität in die Jugend- und Erwachsenenbildung einzubinden, Beziehungen zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der Universität pflegen. Über das Land gibt es ca. 50 ehrenamtlich geführte Sektionen mit rund 4100 Mitgliedern.

Schlichtenkampredder
Wirtschaftsweg vom Moor-Redder bis zum Sieversdorfer Weg.

Schneider
Auch der Beruf des Schneiders war in Preetz in erheblichem Maß vertreten. 1641 stifteten 26 Schneidermeister die älteste der drei Kronen in der Preetzer Stadtkirche.

Schneider, Wolfgang,
Bürgermeister 1999-2015

Schön Stiftung -> Paul und Inge Schön-Stiftung

Schön, Johannes
Wurst- und Fleischwarenfabrik,
Die Johannes Schön GmbH wurde 1846 gegründet. 1925 wurden neue Werksgebäude im Hufenweg errichtet. Etwa 200 Arbeitsplätze waren dort vorhanden.1996 stellte die Firma ihre Produktion ein.

Schön, Paul,
war der letzte Inhaber der Johannes Schön GmbH, Wurst- und Fleischwarenfabrik. Er war ehrenamtlicher Bürgermeister 1946 – 1946, Mäzen, leitete über dreißig Jahre die Freiwillige Feuerwehr und war langjähriger Vorsitzender der Preetzer Tennisgesellschaft. Er war als großzügiger Förderer des Sports bekannt.

Schoolredder
Schoolredder ist eine Nebenstraße der Dorfstraße.

Schule am Kührener Berg
Förderzentrum des Kreises Plön – Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Schule wurde 1974 gegründet. Der Einzugsbereich umfasst den gesamten Kreis Plön. Aufgaben der Trägerschaft hat der Kreis Plön auf die Lebenshilfewerk Kreis Plön gGmbH übertragen.

Schulstraße
Nebenstraße des Hufenwegs. An ihr befinden sich die Wilhelminenschule mit dem neuen Namen „Schulen am Hufenweg“ und die Turnhalle.

Schusteracht e.V.
Der Verein Schusteracht e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, den Freizeitwert der Region zu fördern, die Natur zu erhalten und neue Naturerlebnisse für einen sanften Tourismus zu schaffen und Geschichte, Geographie und Kultur erlebbar zu machen. Das Angebot richtet sich an Radfahrer, Reiter und Wanderer.

Schusterbronze
Als 2001 der Marktplatz neugestaltet wurde, wollte der Verein Preetz-Stadtmarketing der Stadt ein Geschenk anbieten. Es sollte eine Skulptur sein, die das Schuhmacherhandwerk der Vergangenheit in den Vordergrund stellen sollte. Die Wahl fiel auf eine Darstellung eines sitzenden Schusters von dem Künstler Bern Maro aus Wunstorf bei Hannover. 2004 wurde die Skulptur der Stadt Preetz geschenkt und auf dem Marktplatz installiert.

Schusterfest
Stadtfest, das am 11. Juni 1977 zum ersten Mal durchgeführt wurde. Das Schusterfest entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem großen Stadtfest, dass u.a. durch die Mitwirkung eines privaten Radiosenders in ganz Schleswig-Holstein bekannt wurde.  Bedenken in Verwaltung und bei einigen Bürgern führten dazu, das Fest zu reduzieren. Heute findet das Fest regelmäßig Ende Mai in einem überschaubaren Rahmen statt.

Schustergang
Mehr als 100 Fliesen mit dem Schusterjungen-Motiv zeigen den Weg zum Preetzer Schustergang, zur Stadtkirche und zum Kloster. Der Rundgang entlang historischer Fachwerkhäuser, durch kopfsteingepflasterte Gassen erinnert an die Schuhmachertradition und führt zu den Wirkungsstätten früherer Handwerkszünfte.

Schusterjunge
ist eine Skulptur auf dem Feldmannsplatz. Erschaffen wurde sie von der Künstlerin U. Hensel-Krüger. Die Enthüllung fand am 16. Mai 1964 statt. Sie war Jahrelang ein Symbol und Wahrzeichen für Preetz, da über Jahrhunderte das Schuhmacherhandwerk Preetz als „Schusterstadt“ weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt war.

Schusterkrone
Die Schusterkrone ist ein sechzehnarmiger Leuchter, der in der Stadtkirche hängt. Die Inschrift nennt 32 Schusteramtsmeister, die zu jener Zeit in Preetz ansässig waren.

Schusterstadt Preetz e.V.
Der Verein Schusterstadt Preetz e.V. betreibt als Ziel die Wirtschafts- und Tourismusförderung. Ein Informationsbüro befindet sich in der Mühlenstraße.

Schusterstadt
Die Bezeichnung als Schusterstadt weist auf einen hohen Anteil von Schuhmachern in der Vergangenheit hin. Wann sich die Schuhmacher zu einer Zunft, dem „Schuhmacheramt“ zusammengefunden haben, ist nicht bekannt.1639 wurde eine neue Amtsrolle aufgestellt und vom Kloster genehmigt. Allerdings gab es bereits Berichte aus der Zeit vor 1624, die 35 Meister erwähnte. Eine Liste von 1624 bis 1640 berichtete von 19 neuaufgenommenen Meistern.

Schützenfest
Ein jährlich stattfindendes internes Fest der Schützengilde.

Schützengilde
 Schützengilde von 1437.

Schützenhof
Der Saal des Schützenhof wurde ca. 1893 vom Männer-Turnverein für Turnunterricht genutzt. Am 08. August 1912 vernichtete ein Großbrand das Gebäude. Es wurde wieder aufgebaut.  Das Hotel und Restaurant Schützenhof war jahrzehntelang ein beliebtes Ziel für Brautpaare, Vereine und Veranstaltungen.

Schützenplatz
Der Schützenplatz ist eingerahmt von den Straßen am Schützenplatz und Ihlsol. Auf ihm findet das jährliche Schützenfest der Preetzer Schützengilde statt.

Schwanenweg
Der Schwanenweg ist eine Nebenstraße der Kührener Straße und führt zum Birkenweg. Schwäne sind eine Gattung der Entenvögel und werden innerhalb dieser Familie in Gänsen zugerechnet. Schwäne sind die größten aller Entenvögel.

Schwardenbeksredder
Wirtschaftsweg, der vom Rethstellenredder abzweigt in Richtung Feldmark.

Schwebstöcken
niederdeutsch für Peitschenstock. Der Schwebstöcken ist heute eine Fahrradstraße zwischen dem Rethwischer Weg und der Schellhorner Straße.

Schwentine
Die Schwentine ist mit 68 km einer der längsten Flüsse Schleswig-Holsteins. Sie entspringt 1,7 km südwestlich des Bungsbergs und fließt u.a. durch die Städte Eutin, Plön und Preetz. In Kiel mündet sie in die Kieler Förde.

Schwentinehöhe
1951 wurde der Siedlung an der Bredeneeker Chaussee der Name „Schwentinehöhe“ gegeben. Dort befinden sich heute die Straßen Holstenweg, Urnenweg und Moorweg. Der Name hatte jedoch keine postalische Bedeutung. Er wurde lediglich als Siedlungsbegriff genutzt.

Schwentinestraße
Die Schwentinestraße befindet sich zwischen dem Bismarckplatz und der Klosterstraße.

Seeblick
Der Seeblick ist eine Nebenstraße der Schellhorner Straße. Bis 1948 hieß die Straße „hinter Neumeister“.

Seestraße
Die Seestraße ist eine Nebenstraße der Kirchenstraße und führt zum.

Segelclub Preetz e.V.
Der Segelclub wurde am 28.05.1964 gegründet. Besonderes Augenmerk ist auf die Jugendarbeit gerichtet. Seit der Gründung des Vereins an viele junge Segler und Seglerrinnen aus Preetz und Umgebung das Segeln erlernt. Die Hafenanlage am Lanker See mit zwei Slip-Anlagen und Schwimmstegen bieten Platz für ca. 60 Jollen.

Serrig-Weg
Der Fußweg führt vom Postfelder Weg zur Straße Am Jahnplatz.

Sierk, Marcus Alexander
M.A. Sierk (*22.02.1787, † 27.03.1870) war ab 1807 Lehrer an der sog. Quartiersschule in Preetz. 1820 übernimmt er die Mädchenschule, 1826 die höhere Knabenklasse. 1828 ist er Mitbegründer der Sparkasse in Preetz.

Sieversdorfer Weg
Der Sieversdorfer Weg führt von der Gorch-Fock-Straße weiter in Richtung Sieversdorf. Der Weg gehört zum ehemaligen Kleinbahndamm der Kleinbahn Preetz – Kirchbarkau.

Sonderburger Straße
Sonderburg ist eine Stadt im Süden Dänemarks. Gegründet wurde sie 1256 hat etwa 28.000 Einwohner.

Sozialverband Schleswig-Holstein SoVD Kreisverband Plön
Der Sozialverband bietet Hilfen bei der Durchsetzung von Ansprüchen aus dem Sozialrecht. Er kann Behördenbescheide prüfen, Unterstützung bei Widersprüchen geben, rechtliche Begleitung und Vertretung bei Klagen am Sozialgericht anbieten. Schwerpunkte der Arbeit sind die Bereiche Rentenversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung, Schwerbehinderung und Eingliederungshilfe.

Sparkasse
Am 13. April 1821 wurde der „Verein zur Gründung einer Spar- und Leihkasse im Flecken Preetz“ von elf der angesehensten Bürger in Preetz gegründet. Am 30. September 1821 nahm die Sparkasse ihren Betrieb auf. Im April 1896 wurde der Bau eines Sparkassengebäudes beschlossen. Ende August 1898 konnte das Gebäude bezogen werden. 1979 wurde das alte Gebäude abgerissen und musste einem Neubau der Sparkasse weichen. Am 01.01.11994 fusionierte die Stadtsparasse mit der Kreissparkasse Plön zur Sparkasse Kreis Plön.   Nach Übernahme durch die Förde Sparkasse ist sie heute eine von mehreren Filialen.

Spatzenweg
Der Spatz ist eine Vogelart aus der Familie der Sperlinge.

SPD-Ortsverein Preetz
Politische Partei.

Spreewaldweg
Der Spreewald ist ein ausgedehntes Niederungsgebiet und eine historische Kulturlandschaft im Südosten des Bundeslandes Brandenburg.

Square Dance & Clogging Club Preetzer Squeezer e.V.
Der Square Dance Verein Preetzer Squeezer e.V. existiert seit dem 11.11.1989. Square Dance wurde von den europäischen Siedlern in Amerika entwickelt. In Amerika hat sich der Square Dance zum nationalen Volkstanz entwickelt.

Stadt Hamburg
War ein Hotel am Markt, wurde 1969/70 abgerissen. Heute befindet sich an der Stelle ein Supermarkt.

Stadthalle
Im März 1907 wurde die Stadthalle eingeweiht. Sie wurde gleichzeitig als Turnhalle genutzt. Heute hat sie nur noch die Funktion als Turnhalle. 2024 waren in der Stadtvertretung Überlegungen erfolgt, die Stadthalle umzubauen und wieder mehr kulturellen Zwecken zur Verfügung zu stellen. Doch aus Kostengründen wurden diese Pläne verworfen.

Stadtkirche, erbaut 1210
Der weniger bekannte Name der Kirche ist St. Lotharii. Der Name verweist auf den Kaiser Lothar III. von Supplinburg (1125-1137). Nur wenig Steine weisen darauf hin, dass sich direkt an der Kirche ein kleiner Friedhof befunden hat, der bis 1835 genutzt wurde. Ihr heutiges Aussehen erhielten Turm und Hauptschiff in zwei großen Bauabschnitten bis 1725. 1938 – 1941 wurde die Kirche umgebaut.

Stadtkirchenchor
Der Stadtkirchenchor wurde 1934 von Kirchenmusikdirektor Alfred Dressel gegründet und zu einem leistungsfähigen Chor aufgebaut. Schwerpunkt der musikalischen Arbeit ist die klassische geistliche Chormusik für Gottesdienst und Konzert.

Stadtmagazin
Das Stadtmagazin ist eine monatlich erscheinende Publikation der Stadt Preetz. Das erste Heft erschien im Juli 2019.

Stadtwerke
die Stadtwerke Preetz wurden 1973 an die Stadt Kiel verkauft.  Seitdem erfolgt die Versorgung der Stadt mit Strom und Trinkwasser durch die Stadtwerke Kiel AG.

Stavenhagen
ist eine Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 5700 Einwohnern. Seit Juli 1949 führt die Stadt die Bezeichnung Reuterstadt in ihrem Naben. Ein Vertrag über eine Städtepartnerschaft zwischen Preetz und Stavenhagen besteht seit dem 07. Juli 1990. Gegenseitige Besuch prägen die Partnerschaft.

Stavenhagener Straße
befindet sich im Stadtteil Schwebstöcken.

Stettiner Straße
Stettin ist eine Stadt an der Oder im Nordwesten Polens. Die kreisfreie Großstadt hat etwa 400.000 Einwohner und ist die siebtgrößte Stadt Polens. Die Stadt wurde 1945 Polen zugesprochen.

Stiftung Gertrud
die Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich zur Aufgabe gemacht hat, missionarische und gemeindepädagogische Projekte im Rahmen der Jugend-und Gemeindearbeit in Hamburg und Schleswig-Holstein zu fördern.

Storm, Theodor
Hans Theodor Woldsen Storm (14.09.1817 – 04.07.1888) war ein Schriftsteller und gehörte zu den bedeutendsten Vertretern des Poetischen Realismus. Bekannt wurde er vor allem mit seinen Novellen. 

Straßenbeleuchtung
1852 führte der Flecken die erste Straßenbeleuchtung durch Öllampen ein.

Stresemannstraße
Die Stresemannstraße ist eine Nebenstraße zwischen Seeblick und Kahlbrook. Gustav Ernst Stresemann (*10.05.1878 – 03.10.1929) war Politiker und Staatsmann der Weimarer Republik. 1923 war er Reichskanzler und danach bis zu seinem Tod Reichsminister des Auswärtigen.

Suadicani, Carl Ferdinand
Carl Ferdinand Suadicani wurde am 17. Dezember 1753 in Preetz im Haus Markt 10 geboren. Sein Vater war der Apotheker Rudolph Ferdinand Suadicani. Nach erfolgreichem Medizinstudium in Kiel und Göttingen war Suadicani für kurze Zeit als frei praktizierender Arzt in Preetz tätig. Ab 1778 war er als praktischer Arzt in Glückstadt tätig. 1782 als Physikus in Segeberg. In Neumünster lernte er die traurige Lage der Geisteskranken aus den Herzogtümern Schleswig und Holstein kennen, da er für die dortigen Zucht- und Tollhäuser zuständig war und die Kranken damals in und neben den Zuchthäusern untergebracht waren. Um ihre Lage zu verbessern, erstellte er 1783 ein Gutachten. 1793 wurde er Leibarzt des Herzogs von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg in Augustenburg. Durch seine Beziehungen zur königlichen Familie in Kopenhagen begleitete er 1796 und 1801 den damaligen Kronprinzen und späteren König Frederik VI. Auf Badereisen. 1802 wurde er Leibarzt des Statthalters Carl von Hessen und Physikus in Schleswig. Dort nutzte er seine einflussreiche Stellung beim König zur „Rettung dieser Menschenclasse, deren Noth gen Himmel schreit“. Entscheidende Veränderungen erreichte er durch seinen Bericht vom 11. Mai 1816 an das Schleswigsche Obergericht „Betreffs der traurigen Lage der Irren in den Herzogthümern Schleswig und Holstein“ dieser Bericht führte 1817 zum Bau eines Irrenhauses in Schleswig, das 1820 eröffnet wurde. Die weitere Entwicklung der Anstalt wurde durch ihn entscheidend beeinflusst. Diese Irrenanstalt galt damals als eine der modernsten dieser Zeit in Europa. Schleswig-Holstein erwarb durch ihn den Ruhm eines der ersten Länder zu sein, in denen bessere Zeiten für psychisch erkrankte Personen anbrachen.
Suadicani war ein hochgeschätztes Mitglied des Schleswiger Bürgertums, Freimaurer im Sinne der Aufklärung und an fast allen gemeinnützigen Projekten in der Stadt beteiligt. Georg Friedrich Schumacher, langjähriger Direktor der Domschule, charakterisierte Suadicani als einen „Mann von hellem Verstande, von leichtem oft etwas scharfen Witz, von heftigem Temperament, selbst leidenschaftlich“. „Seine Tätigkeit war rastlos; früh wach, spät zur Ruhe, was er begann, setzte er durch mit energischem Willen“. Was er 1783 erstrebte: viele der Unglücklichen ihren Kindern, Verwandten und Mitbürgern wiederzugeben, hat er dann am Schluss seines Lebens in der allein durch seine Bestrebungen gegründeten Irrenanstalt Schleswig gelingen sehen können.
Aus einem Nachruf:“ Schleswigs Arme werden in ihm einen ihrer treuesten Freunde vermissen, und was er für die Anstalten, denen er mit vorgesetzt war, für das Marien- und Freimaurerhospital, für das Taubstummeninstitut, in dessen Direction der 1810 trat, für das Irrenhaus, dessen Gründung und Förderung sein Werk ist, theils durch eigenen Rath und That, theils durch seine viel geltende Verwendung gethan hat, das werden diese Anstalten dankbar zu schätzen wissen…“
Die Einrichtungen wurden unter verschiedenen Bezeichnungen fortgeführt. Heute ist sie eine Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik und Teil des Helios Klinikum Schleswig.
Carl Ferdinand Suadicani starb am 22. Februar 1824 in Schleswig. Sein Grab befindet sich auf dem Historischen Stadtfelder Friedhof in Schleswig.
 Im Garten des Klinikums befindet sich ein Gedenkstein zu Ehren Suadicanis und eines Gründerkollegen.
In Preetz erinnert seit der Fertigstellung des Baugebiets Schwebstöcken ein Straßenschild an den Pionier der Psychiatrie. Und auf dem Grundstück am Markt, in dem sein Vater eine Apotheke führte, steht heute – eine Apotheke (GZL).

Suadicani-Weg
Nebenstraße der Stavenhagener Straße.

Suchberatungsstelle für den Kreis Plön -ATS-
Beratungsstelle bietet Hilfen für Personen, die sich durch Alkohol, Medikamente, Drogen, Glücksspiel oder Essen abhängig fühlen. Zielgruppen der Hilfen sind auch Angehörige, Freunde, Nachbarn, Kollegen und Personen, die beruflich mit betroffenen Person konfrontiert werden. Das können Erzieherinnen, Erzieher, Lehrerinnen, Lehrer, Sozialarbeiter, Streetworker und andere sein. Die Beratungsangebote sind kostenfrei.

Sudetenstraße
Die Sudeten sind ein Gebirgszug in Deutschland, Tschechien und Polen. Sie gliedern sich in mehrere eigenständige Gebirgsgruppen. Nach 1918 wurde die deutschsprachige Bevölkerung in der Tschechoslowakei gemeinhin als Sudetendeutsche bezeichnet.

T

Taekwon-Do- Preetz
Taekwon-Do ist eine koreanische Kampfkunst, die auf das Kampfsport ausgeübt wird. Die drei Silben des Namen stehen für Fußtechnik (tae), Handtechnik (kwon) und Weg (do). In Preetz besteht seit November 1994 die Möglichkeit, diese Kampfkunst zu erlernen.

Tapa
ist eine Stadt mit rund 5700 Einwohner im Norden Estlands. Seit 1990/1991 ist Tapa Partnerstadt von Preetz. Vor allem pflegen die Kirchengemeinden Preetz und Tapa enge Beziehungen.

Tapastraße
Nebenstraße des Rethwischer Weg.

Tauchclub Preetz e.V.
Der Verein besteht seit 1983. Zweck des Vereins ist die Pflege, Ausübung und Förderung des Tauchsports.

Technisches Hilfswerk Ortsverband Preetz (THW)
Das Technische Hilfswerk ist eine nichtrechtsfähige Bundesanstalt und untersteht dem Innenministerium des Bundes. Zu den Aufgaben zählen u.a. technische Hilfen bei Katastrophen und Unglücksfällen, Beseitigung von öffentlichen Notständen, die die Versorgung der Bevölkerung beeinträchtigen bzw. gefährden. So zählen zu den Aufgaben z.B. der Bau von Brücken, Sicherstellung der Trinkwasserversorgung, Elektroversorgung, Abwasserentsorgung, Räumungsaufgaben, Beleuchtung von Einsatzstellen, Ölschadenbekämpfung, behelfsmäßiger Straßenbau. Auch bei Katastrophen im Ausland steht das THW zur Unterstützung der örtlichen Kräfte bereit. Der Ortsverband in Preetz wurde am 20. Oktober 1953 gegründet.

Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule
Am 04.05.1886 wurde die städtische Mittelschule Preetz in der Kirchenstraße eingeweiht. Vorläufer war die Rektoratsschule, die Schülerinnen und Schüler für den Übertritt in höhere Schulen vorbereitete. Stand diese Schule nur Jungen offen änderte sich dieses 1914. In diesem Jahr durften erstmals Mädchen die Mittelschule besuchen. Am 01.02.1967 erhielt die Schule den Namen Theodor-Heuss-Realschule. Die Blandford-Sporthalle, die sich gegenüber der Schule auf dem Grundstück befindet, wurde am 06.12.1973 eingeweiht. Am 01.08.2009 erfolgte die Umwandlung der Realschule zur Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule.

Theodor-Storm-Straße
Die Theodor-Storm-Straße ist eine Nebenstraße der Wilhelm-Raabe-Straße und befindet sich in der Finnensiedlung.

Theos Wiese e.V.
2014 wurde Theos Wiese als projektorientiertes Lernen an der Theodor-Heuss-Gesamtschule eingeführt. Schülerinnen und Schüler können sich in unterschiedlichen Projektgruppen einbringen. An verschiedenen Lernorten lernen die Kinder Tiere und Pflanzen kennen. Vorhanden sind hierfür ein Garten, ein Schulwald, Innenhof der Schule und der Lanker See. Um die Kosten des Projekts decken zu können, wird eine Schulimkerei betrieben. Ferner werden Lammfleischprodukte produziert. Honigprodukte, Filzprodukte, Insektenhotels sind nur einige weitere Beispiele der vielfältigen Angebote.

Thomas-Mann-Straße
Paul Thomas Mann (06.06.1875 – 12.08.1955) war Schriftsteller und einer der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts. 1929 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Die Thomas-Mann-Straße befindet sich zwischen Klaus-Groth-Straße und Böhmkrützweg.

Tonderner Straße
Tondern ist eine dänische Kleinstadt mit etwa 7500 Einwohnern. Sie liegt im Süden Dänemarks. Die Tonderner Straße ist eine Nebenstraße des Ragniter Ring.

Torhaus
Das Torhaus befindet sich am Eingang zum Klostergelände.

Torrundstraße
benannt nach Jassy Torrund. Jassy Torrund ist das Pseudonym von Josepha Mose, geboren am 20. September 1860 in Preetz, gestorben 1943 (!) in Breslau (ein genaues Todesdatum ist nicht bekannt). Sie war das Dritte von sechs Kindern. Ihr Vater, Joseph Eduard Mose (1825-1898) war ein bekannter Architekt.

Truberg
Diese Straße verbindet den Hufenweg mit der Klaus-Groth-Straße.

Turnerfeuerwehr
die Turnerfeuerwehr wurde 1869 gegründet. Sie ging aus dem Preetzer Männerturnverein hervor, der am 11. August 1861 gegründet wurde. Unstimmigkeiten führten am 5. Juli 1875 zum Austritt sämtlicher Mitglieder aus der Turnerfeuerwehr.  

U

Uebel, Georg,
Bürgermeister 1939 – 1945

Urnenweg
Der Urnenweg ist eine Nebenstraße der Wakendorfer Straße. Der Name ist auf Funde von Urnen beim Bau der Siedlung zurückzuführen.

V

Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. Reservistenkameradschaft Preetz
Der Verband der Reservisten ist die größte Vereinigung ehemaliger Soldaten der Bundeswehr. Er wurde 1960 in Bonn gegründet. In Preetz haben die Reservisten im Jahr 2013 eine Patenschaft für eine historische Grabanlagen auf dem Friedhof übernommen. Die Grabstätte mit Gedenkstein erinnert an 13 Schleswig-Holsteinische Soldaten, die während der Schleswig-Holsteinischen Erhebung 1848/51 im Lazarett in Preetz gestorben sind.

Verband Wohneigentum Preetz
Der Verband Wohneigentum e.V. tritt für die Förderung und den Erhalt des selbstgenutzten Wohneigentums ein. Der Verband ist die größte Organisation aller Familienheimbesitzer in Deutschland. In Schleswig-Holstein betreut er an die 17.000 Mitgliederfamilien.

Verein für internationale Begegnung e.V.
Der Verein wurde 1962 als „Preetz und Blandford Freundschaftsclub“ gegründet, nachdem ein Jahr zuvor der Preetzer Kirchenchor eine Reise nach Blandford-Forum unternahm und erste Kontakte knüpfte. Die ersten Schüler reisten in die englische Gemeinde. Bald kamen weitere Partner hinzu. So konnten Schüler aus Preetz die Redwood Highschool in Larkspur, nördlich von San Francisco, besuchen. Weiter unterstützt der Verein den Frankreich- Austausch der Theodor- Heuss- Gemeinschaftsschule.

Verein für internationale Begegnung e.V.
der Verein wurde 1962 in Preetz gegründet. Ziel ist die Völkerverständigung, insbesondere die Förderung des Schüler-und Erwachsenenaustausches. Die Geschichte des Vereins beginnt mit einer Reise 1961 des Stadtkirchenchores nach England und einem Auftritt in Blandford Forum in Dorset, etwa 200 km südwestlich von London. 1962 reiste eine erste Gruppe von Schülern zu ihren Gastfamilien nach Blandford Forum. Im gleichen Jahr startete auch ein Austauschprogramm mit den USA für Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums. 1986 kam ein Schüleraustausch mit Frankreich hinzu.

Verein Schusteracht e.V.
Der Verein widmet sich der Weiterentwicklung der touristischen Vielfalt in der Region Preetz.

Vierbrooks Redder
Wirtschaftsweg zwischen Postfelder Weg und Lohmühlenweg.

VKP
Verkehrsbetriebe Kreis Plön GmbH. Die Verkehrsbetriebe Kreis Plön führen den Stadtbusverkehr in Preetz durch. Der Preetzer Standort befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Baustoffhandlung Harder, Übel & Co., hinter dem Kirchhof 12.

Vogelschutzgruppe
1966 wurde die Vogelschutzgruppe Preetz als Teilbereich der Evangelischen Jugend Preetz gegründet. Hauptsächlich kümmert sich die Gruppe um Pfleglinge im Wildtierheim.

Vogelweide
Nebenstraße vom Waldweg zur Straße Am Lanker See.

Völckers, Andreas
erster Bürgermeister der Stadt Preetz. Am 17. Mai 1870 übernahm er sein Amt. Am 19. Mai 1870 tagte zum ersten Mal die Stadtverordnetenversammlung. Am 10. Juli 1872 verstarb Völckers nach kurzer Krankheit. Sein Nachfolger wurde der Gutsinspektor Diercks aus Kühren.

Volksbank
Die Bank wurde 1872 als „Preetzer Creditbank“ gegründet und später in Volksbank umbenannt.

Volkshochschule Preetz e.V.
Am 12. September 1919 fand in Preetz der erste Vortrag der Volkshochschule statt. Aufgabe war und ist interessierten Menschen die Gelegenheit zu bieten, sich in unterschiedlichen Bereichen zu bilden. Wie umfangreich das Bildungsangebot im Lauf der Geschichte dieser Bildungseinrichtung geworden ist, zeigt die gestiegene Zahl an Kurs- und Veranstaltungsangeboten. 1920 gab es acht Vorträge im Jahr. 2020 konnten Interessenten zwischen 250 Angeboten wählen.

Von-Liliencron-Straße
Detlev von Liliencron (03.06.1844 – 22. 07.1909) war ein Lyriker und Bühnenautor. Sein eigentlicher Name ist Friedrich Adolf Axel Freiherr von Liliencron. Nach einer kurzen Militärkarriere wandte er sich seiner Leidenschaft zu und wurde freier Schriftsteller. 1883 erschien sein erster Lyrikband. 1909 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Kiel.

Von-Reventlou-Weg
Preetzer Klosterprobst (1797 – 1874).

Voßstraße
Nebenstraße zwischen dem Hufenweg und der Klaus-Groth-Straße.

W

Wachholderweg
verbindet den Erlengrund mit dem Kirschenweg. Die Wacholder sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Zypressengewächse.

Wagenbau-Anstalt
Die Wagenbau-Anstalt Heinr. Heine Söhne wurde 1836 gegründet. -> Siehe auch Heine’sche Wagenbaufabrik.

Wagner, Ludwig,
Bürgermeister 1937 – 1939

Wakendorf
Stadtteil von Preetz. Das Dorf wurde am 14. März 1931 eingemeindet.

Wakendorfer Straße
Die Wakendorfer Straße beginnt am Bismarckplatz und führt in Richtung Rastorfer Kreuz.

Waldweg
Nebenstraße der Kührener Straße.
Da die Anlieger mit dem ursprünglichen Namen nicht einverstanden waren, führte der Gemeinderat im Oktober 1948 eine Namensänderung durch. Die Straße hieß einst „Ehebrecherweg“.

Wasserturm
Der Wasserturm wurde am 3. November 1929 eingeweiht. Heute befindet sich im Wasserturm das Jugendzentrum der Stadt Preetz.

Wasserwerk
Im August 1927 wurde der Plan zum Bau eines Wasserwerkes bekanntgegeben. Probebohrungen an unterschiedlichen Stellen der Stadt führten zum Ergebnis, das in der Nähe der Wurstfabrik Schön der geeignetste Platz für ein Wasserwerk sei. Der Tiefbrunnen und die benötigten Einrichtungen wurden geschaffen und am 02. November 1929 floss das erste Wasser in die Preetzer Haushalte. Die Einweihung erfolgte am 3. November 1929.

Weberstraße
Nebenstraße der Wakendorfer Straße. Auf der anderen Straßenseite befand sich eine große Weberei.

Wehrberg
Der Wehrberg ist eine Parkanlage. 1880 wurde mit der Bepflanzung begonnen.

Wehrbergbrücke
Brücke über die Schwentine zwischen Lanker See und Kirchsee. Sie ist eine reine Fußgängerbrücke.

Weidenbruch
Nebenstraße des Moorweg.

Weinberg
Der Weinberg befindet sich im Norden der Stadt in Richtung Kiel. Er ist ein Waldgebiet, das bis nach Schwentinental reicht.

Wienkenredder
Wirtschaftsweg zwischen Postfelder Weg und Nettelseer Straße.

Wilhelminenplatz
Der Wilhelminenplatz ist ein Parkplatz, gleichzeitig eine Nebenstraße der Schulstraße.

Wilhelminenschule
Am 19. Mai 1829 wurde der Grundstein gelegt und am 3. November erfolgte die Einweihung des neuen Schulhauses mit vier Schulräumen und vier Lehrerwohnungen. Die Wilhelminenschule ist die einzige Schule in Preetz, die nach einer Frau benannt wurde. Namensgeberin war Prinzessin Wilhelmine Marie, die Tochter des dänischen Königs.

Wilhelminenstraße
Nebenstraße der Bahnhofstraße in Richtung Hufenweg.

Wilhelm-Raabe-Straße
Wohngebiet ab 1946, in dem neben dem Ragniter Ring bis 1969 580 neue Wohnungen entstanden.

Wischhofredder
Eine Nebenstraße der Dorfstraße im Stadtteil Wakendorf.

Wischkamp
Eine Nebenstraße des Hohenkamp, die bis zur Gartenstraße reicht.

Wochenmarkt
Der Wochenmarkt findet jeweils am Mittwoch und Samstag auf dem Markt statt.

Wohnpark Schwebstöcken I
Name des 1. Baugebiets am Rethwischer Weg.

Wohnpark Schwebstöcken II
Name des 2. Baugebiets an der Tapastraße.

Wundersche Koppel
1970 begann die Bebauung der Wunderschen Koppel mit der Errichtung von 641 Wohneinheiten.

Z

Zappenweg
niederdeutsch für Bläßhuhnweg.

Zoppoter Weg
Zoppot, heute Sopot, ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Der Bade- und Kurort ist etwa 9 Kilometer von Danzig und 9 Kilometer von Gdingen entfernt in der historischen Landschaft Westpreußen, an der Westküste der Danziger Bucht. Die Stadt hat heute etwa 35.000 Einwohner.

Zscharschuch, Friedel
war Fernsehjournalist, Moderator, Regisseur, Reporter u.a. für die Preetzer Zeitung, Kieler Nachrichten und Deutsche Presse-Agentur und Gründer des ersten Deutschen Circus-Museums in Preetz. Ferner war er langjähriger Präsident der „Gesellschaft der Zirkusfreunde“ in Deutschland. Neben der Herausgabe des Kulturmagazins „Circus-Parade“ veröffentlichte er Bücher. Im März 1997 starb er im Alter von 74 Jahren.

Zum Spreewaldweg
Fußweg von der Pohnsdorfer Straße zum Spreewaldweg.

Zum Wasserwerk
Kleine Straße, die zum ehemaligen Wasserwerk und dem heute daneben liegenden Wohngebiet führt.

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